Mikko Hirvonen möchte in der Türkei möglichst vor der Konkurrenz ankommen

Rallye 2010

— 09.04.2010

Hirvonen will in der Türkei überzeugen

Nach der Pleite von Jordanien ist Ford-Pilot Mikko Hirvonen wieder auf Erfolge aus - Kann der Finne seine Premierenstärke auch in der Türkei ausspielen?

Für Mikko Hirvonen begann die neue Rallyesaison wunschgemäß: Der finnische Rennfahrer konnte bei der Rallye Schweden auf Anhieb auf das oberste Siegertreppchen fahren, leistete sich zuletzt aber einen Schnitzer, der ihn bei der Jordanien-Rundfahrt weit zurückwarf. Besonders fatal: Während Hirvonen einen "Nuller" schrieb, heimste Rivale Sébastien Loeb die Höchstpunktzahl ein.

Dementsprechend geht Ford-Pilot Hirvonen in der Türkei an den Start, um die Scharte, die der vergangene Event hinterlassen hat, auszuwetzen. "In Jordanien ist mir ein dummer Fehler unterlaufen und das muss ich in der Türkei wiedergutmachen, sodass die Lücke zu den Spitzenreitern nicht anwächst", fasst Hirvonen seine Zielsetzung für die vierte Rallye des Jahres zusammen."

"Das ist die erste Rallye, bei der auf einer Prüfung unterschiedliche Oberflächen zu bewältigen sind. Das wird diesen Event etwas verschärfen. Es ist eben eine neue Herausforderung und ich werde mir meine Gedanken darüber machen, wie man die Asphaltsektionen nach dem Start angehen muss", so der WM-Zweite aus dem Vorjahr. Generell gibt sich Hirvonen vor dem Türkei-Event entspannt.

"Es macht mir großen Spaß, bei neuen Rallyes anzutreten", sagt der 29-Jährige. "Das ist eine neue Herausforderung - sowohl in Bezug auf das Bewältigen der Prüfungen als auch im Hinblick auf das Anfertigen der Pacenots bei der Recce. Meine Bilanz bei neuen Events ist jedenfalls prima", findet der Youngster und verweist auf seine zahlreichen Triumphe bei Rallyes, die neu im Kalender waren.

"Im vergangenen Jahr habe ich in Polen und Australien gewonnen, in den Jahren davor war ich auch in Norwegen und Jordanien erfolgreich unterwegs, als wir diese Rallyes das erste Mal absolviert haben. Woran das liegt, weiß ich aber nicht", so der Ford-Pilot. Eine Fortsetzung wäre aber willkommen: "Ich würde mich freuen, wenn ich diesen Lauf auf die Türkei ausdehnen könnte."

Fotoquelle: xpb.cc

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