Auf Vulkanasche folgt Staub und Sand: WRC auf dem Weg nach Neuseeland

Rallye 2010

— 26.04.2010

Neuseeland: Vulkanasche ist kein Hindernis

Die Veranstalter der Rallye Neuseeland haben keine Zweifel: Der Event kann nach der Normalisierung des Flugverkehrs wie geplant stattfinden

Der Flugverkehr in Europa nimmt nach den Behinderungen durch die Aschewolke eines isländischen Vulkans nun wieder Schwung auf. Auch die Teams der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) hatten auf ihrem Rückweg von der Rallye in der Türkei ihre Probleme mit den Einschränkungen im Luftraum. Mittlerweise sind aber alle Mannschaften samt Fahrzeuge wieder in den Fabriken, die Vorbereitung auf Neuseeland läuft auf Hochtouren.

"Wir haben keinen Zweifel, dass die Rallye wie geplant stattfinden kann", sagt Chris Carr, der verantworliche Organisator in Auckland. "Air New Zealand und Singapore Airlines haben die Flugpläne bestätigt. Wir erwarten, dass sowohl das Personal als auch die Autos rechtzeitig eintreffen werden." Die Flieger von Europa in Richtung Neuseeland sollen am kommenden Mittwoch abheben.

"Natürlich haben manche Teams nun weniger Vorbereitungszeit gehabt", erklärt Carr. Vor allem die Ford-Teams hatten auf ihrer Rückreise von Istanbul nach Großbritannien einige Schwierigkeiten. Die Teammitglieder mussten den Trip teils in Bussen erledigen, was zu erheblichen Verzögerungen führte. Viele Teamtrucks mussten an den Fähren von Griechenland nach Italien lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Einige Ford-Transporter machten riesige Umwege. Teils fuhren sie über Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Österreich, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Frankreich zurück in Richtung Großbritannien - 70 Stunden waren die Fahrzeuge unterwegs. Das Ford-Duo Hirvonen/Lehtinen wurde in Bulgarien von Freunden abgeholt, die sie zurück nach Finnland brachten. Die Reifentechniker von Pirelli reisten per Bus von Istanbul nach Italien.

Fotoquelle: Ford


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