Sébastien Loeb freut sich auf die Schotter-Rallye in Neuseeland

Rallye 2010

— 01.05.2010

Neuseeland: Loeb erneut Favorit

Nach vier Rallyes führt Sébastien Loeb überlegen die Weltmeisterschaft an - In Neuseeland ist der Franzose klarer Favorit

Besser kann ein Saisonauftakt nicht laufen: Sébastien Loeb hat zusammen mit seinem Beifahrer Daniel Elena Platz zwei beim Saisonauftakt in Schweden belegt. Danach folgten drei ungefährdete Siege. Damit führt das Duo die Weltmeisterschaft überlegen an. 40 Punkte Vorsprung auf Petter Solberg bedeuten, was auch immer in Neuseeland passiert, Loeb bleibt an der WM-Spitze. 2008 wurde das letzte Mal in Neuseeland gefahren. Loeb gewann vor seinem Citroën-Teamkollegen Dani Sordo. Wer sonst, als der sechsfache Weltmeister, ist Favorit für die Neuseeland-Rallye am kommenden Wochenende.

"Bei uns lief bisher alles sehr gut", ist Loeb zufrieden. "Die Tatsache, dass sich unsere Hauptkonkurrenten auf dem Podest abgewechselt haben, hat uns geholfen so einen großen Vorsprung in der WM aufzubauen. Obwohl wir bereits zweimal in Neuseeland gewonnen haben, bin ich sehr vorsichtig, weil unsere Rivalen auf Schotter immer sehr stark sind." Die Sonderprüfungen auf losem Untergrund sind sehr schnell und trennen die Spreu vom Weizen.

Viele Fotos werden von der berühmten Whaanga Küste geschossen, denn die Etappe führt direkt an der Küste zum Tasmanischen Meer vorbei. Ein Comeback feiert Auckland, wo der Service Park im Hafen aufgebaut wird, ganz in der Nähe der Anlegestelle für den Americas Cup. "Ich freue mich schon wirklich auf diese Rallye", sagt Loeb. "Die Sonderprüfungen sind großartig und nicht zu hart zum Auto. Es ist eine der Veranstaltungen, wo man beim fahren die meiste Freude empfindet."

Teamkollege Sordo hatte bisher eine durchwachsene Saison. Zwei vierte Plätze und zwei Ausfälle bedeuten Platz sechs in der WM-Wertung. "Ich hoffe die Glücksfee meint es gut mit mir und ich kann auf das Podest kommen", meint der Spanier. "Wir waren in allen vier Rallyes unter den Spitzenleuten, also sehe ich keinen Grund, warum es in Neuseeland anders sein sollte. Es hat uns einfach nur etwas Erfolg gefehlt, um unser Potenzial in Resultate umzumünzen. Ich werde im gleichen Stil auch bei diesem Event, dass mir übrigens sehr gut gefällt, weitermachen."

Fotoquelle: Red Bull/GEPA


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