Sébastien Loeb glaubt, dass Siegen für ihn in Neuseeland schwierig wird

Rallye 2010

— 06.05.2010

Loeb glaubt: Siegen wird schwierig

Sébastien Loeb sieht in Neuseeland einige Schwierigkeiten auf sich zukommen: Straßefegen am ersten Tag, Regen am zweiten und dritten Tag

Weltmeister Sébastien Loeb könnte in Neuseeland seinen vierten Sieg in Folge holen. Doch der Citroën-Star selbst glaubt, dass dies eine schwierige Aufgabe wird. Denn am ersten Tag muss er als Erster auf die Piste - und er rechnet mit einem massiven Zeitverlust.

"In der Recce hat sich gezeigt, dass viel Schotter auf den Pisten liegt. Das Straßenfegen wird am ersten Tag also eine große Rolle spielen und man kann dabei leicht bis zu einer Minute verlieren", berichtet Loeb. Citroën-Privatier Petter Solberg, der als Zweiter auf die Piste muss, pflichtet dem Franzosen bei: "Bei dieser Art Schotter haben die ersten vier oder fünf Autos einen Nachteil, Sébastien aber einen wesentlich größeren. Es wird sehr rutschig. In der zweiten Schleife wird es dann schwierig für Loeb und besser für uns. Eines ist sicher: Es ist nicht schön, hier als Erster auf die Piste zu gehen."

Ob Loeb einen möglichen Rückstand von einer Minute an den Tagen zwei und drei wieder aufholen kann, ist noch unklar - denn für Samstag und Sonntag ist Regen angesagt. "Das wäre für mich nicht gut, denn wenn es am zweiten und dritten Tag kein Straßefegen gibt, dann haben wir vielleicht keine Chance, zu gewinnen. Ich wäre froh, wenn ich hier einfach ein gutes Ergebnis mitnehmen könnte."

Loeb rechnet wegen des Regens auch nicht damit, dass in Neuseeland viel taktiert wird. Denn auf nasser Piste ist es kein Vorteil, später zu starten. "Ich denke, dass die Fahrer hinter mir vom Start weg Vollgas geben, einen großen Vorsprung herausfahren und dann vorn bleiben. Ich wüsste nicht, was Taktieren da bringen würde", prophezeit er.

Fotoquelle: Red Bull/GEPA


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