Henning Solberg hofft, dass er in Portugal wieder in die Erfolgsspur zurückfindet

Rallye 2010

— 21.05.2010

Stobart: Für Portugal alle Probleme aussortiert

Henning Solberg und Matthew Wilson wollen im rallyeverrückten Portugal reichlich punkten und Stobart auf Rang drei der Markenwertung bringen

Das Stobart-Team hat sich für Rallye Portugal (27. bis 30. Mai) ein klares Ziel gesetzt: Man will sich in der Markenwertung auf Rang drei hinter Citroën und Ford verbessern. Derzeit liegt Stobart nur einen Punkte hinter den Citroën-Junioren auf dem vierten Rang. Die Aufgabe für die Crews Hening Solberg/Ilka Minor und Matthew Wilson/Scott Martin lautet also, so viele Zähler zu holen, damit man sich auf den dritten Rang verbessert.

2009 hatte Solberg einen perfekten Start in die Rallye Portugal: In der Zuschauerprüfung zum Auftakt holte er die Bestzeit und führte damit zum ersten Mal einen WRC-Lauf an. Am Ende kam Solberg als Fünfter ins Ziel. Sein Teamkollege Wilson dagegen hatte weniger Glück: Er schied nach einem Überschlag in der vorletzten Prüfung aus.

"Ich hatte in Neuseeland Probleme mit dem Handling, aber für Portugal sollte alles aussortiert sein", blickt Solberg voraus. "Es sind einige sehr schöne Prüfungen dabei, aber ich denke, dass manche wegen des guten Wetters, das es dort in jüngster Zeit gab, sehr staubig sein werden. Das könnte ein Problem werden. Ich werde wie immer mein Bestes geben, um für das Team die Punkte zu holen."

Teamkollege Wilson freut sich schon auf das Wochenende in Portugal: "Im vergangenen Jahr waren meine Zeiten dort sehr gut und wir wollen den Schwung aus Neuseeland mitnehmen. Die Prüfungen werden härter zum Auto sein als die in Neuseeland und der Staub könnte ein potenzielles Problem darstellen. Bei der Rallye Portugal ist immer viel los und bei den Zuschauerprüfungen im Algarve-Stadion herrscht wegen der vielen Fans eine fantastische Atmosphäre."

"Das Stobart-Team war in dieser Saison bisher gut unterwegs und ich hoffe, dass wir in Portugal in der Markenwertung aufschließen können", sagt Teamchef Malcolm Wilson. "Matthew konnte seine Zeiten konstant verbessern und er hat viel Selbstvertrauen. Henning hatte bei den letzten beiden WRC-Läufen Pech, aber im vergangenen Jahr lief es für ihn in Portugal gut und ich denke, dass er sich dort steigern kann."

Fotoquelle: xpb.cc


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