Kimi Räikkönen steigert sich als Rallyepilot weiter Schritt um Schritt

Rallye 2010

— 25.05.2010

Räikkönen: "Das Ergebnis ist mir nicht wichtig"

Kimi Räikkönen reist zum ersten Mal in seinem Leben nach Portugal: Hauptaufgabe ist, für die Zukunft so viele Informationen wie möglich zu sammeln

Kimi Räikkönen betritt am kommenden Wochenende bei der Rallye Portugal wieder einmal Neuland. Die Formel 1 gastierte zuletzt 1996 in dem Land auf der iberischen Halbinsel, lange bevor der Finne in die Königsklasse kam. Und Portugal ist ein Land, in dem Räikkönen überhaupt noch nie war, auch nicht privat.

Bei seinem letzten Auftritt in der Rallye-Weltmeisterschaft, der Rallye Türkei, holte er den fünften Platz. Der "Iceman" nähert sich den Podiumsplätzen also schrittweise. Aber er geht nicht davon aus, dass er schon in Portugal in die Top 3 vorfahren kann - dieser Schritt wäre dann doch noch zu groß. Schließlich ist es erst sein sechster WRC-Lauf und sein Fünfter am Steuer eines Citroën C4 WRC des Junior-Teams.

"Man kann sagen, dass alles völlig neu für mich ist", sagt Räikkönen mit Blick auf den Klassiker in Portugal. "Ich habe zwar in Frankreich getestet, aber das ist nicht das Gleiche, wie in einem Wettbewerb zu starten. Die anderen Fahrer waren alle in Neuseeland - was bei mir nicht auf dem Programm stand - und sie kennen auch die Rallye Portugal gut. Es wird also nicht einfach für uns."

"Das macht mir jedoch nicht viel aus, da ich vor allem zum Lernen hier bin", fährt der Finne fort. "Das Endergebnis bei dieser Rallye ist mir wirklich nicht wichtig - es geht einzig und allein darum, dass wir für die Zukunft wo viele Informationen wie möglich mitnehmen können. Wir steigern uns einfach weiter Schritt für Schritt."

Sein Beifahrer Kaj Lindström nahm bereits 1999 und 2001 an der Rallye Portugal teil, damals wurde noch rund um Porto gefahren. "Es wird ein tückischer Event, aber ich sehe, dass Kimi immer mehr Selbstvertrauen bekommt", sagt Lindström. "Meine Rolle hat sich inzwischen geändert. Kimi lernt das Auto immer besser kennen. Anstatt ihn zu führen, gebe ich ihm jetzt die Informationen, die er braucht, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Das zeigt, wie Kimi immer mehr in seine Rolle als Rallyepilot hineinwächst. Also freuen wir uns beide auf das Wochenende."

Fotoquelle: Red Bull/GEPA


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