Hermann Gassner jun. will in Portugal erfolgreich ins WM-Geschehen eingreifen

Rallye 2010

— 26.05.2010

Gassner Junior: "Podestplatz ist möglich"

Hermann Gassner jun. und Beifahrerin Kathi Wüstenhagen greifen in Portugal wieder ins WM-Geschehen der Gruppe N ein - Mit eigenem Recce-Auto nach Faro

Hermann Gassner jun. und seine Beifahrerin Kathi Wüstenhagen greifen bei der Rallye Portugal wieder ins WM-Geschehen in der Gruppe N ein. Es ist ihr erster Auftritt in der WRC seit der Rallye Schweden im Februar. Den 2.800 Kilometer langen Weg von Deutschland nach Faro haben die beiden übrigens im eigenen Recce-Auto zurückgelegt.

"Ich wollte lieber mein eigenes Rallyeauto haben als einen Mietwagen zu benutzen. Denn das ware nicht so gut gewesen und ich hätte wohl Ärger mit der Mietwagenfirma bekommen, wenn ich damit durch die Schotterprüfungen gefahren ware", sagt Gassner. "Deshalb war für mich die beste Option, mein eigenes Auto zu nehmen. Allerdings war ich einen Tag zu früh hier, da ich keinesfalls zu spät ankommen wollte."

Im vergangenen Jahr schnitten Gassner und Wüstenhagen in Portugal erfolgreich ab: Sie wurden mit ihrem Mitsubishi Vierte in der Gruppe N und starke Zwölfte der Gesamtwertung. Ein ähnliches Ergebnis soll es auch in diesem Jahr sein. "Mein Ziel ist es, in der Gruppe N in die Top 5 zu fahren, aber ich glaube, dass auch ein Podestplatz definitiv möglich ist, obwohl ich nicht sicher bin, wie schnell die einheimischen Piloten fahren", sagt Gassner.

Der Bayer, der zuletzt bei der Rallye Großbritannien im Oktober 2009 einen Schotterlauf bestritten hat, weiß: "Es wird eine sehr harte Rallye, weil es schnelle und langsame Abschnitte gibt und wir wissen vom vergangenen Jahr, dass der Untergrund sehr aggressiv zu den Reifen ist. Jetzt haben wir Ende Mai und die Temperaturen sind noch höher. Von daher erwarte ich noch mehr Probleme."

Gassner hat sich gemeinsam mit dem Red-Bull-Team mit einem Schottertest in Österreich auf diese Rallye vorbereitet. "Wir hatten ein bisschen Zeit im Auto, was wichtig war, nachdem wir so lange nicht fahren konnten", sagt der Mitsubishi-Pilot. "Und mit den Kilometern, die wir dann noch im Shakedown abspulen, sollten wir für die Rallye gerüstet sein, kein Problem."

Bevor Gassner und Wüstenhagen zur Portugal-Rallye aufbrachen, erhielten sie übrigens noch eine frohe Botschaft. Nach dem gelungenen Test in der vergangenen Woche erhalten die beiden zunächst weitere Tests sowie als zusätzliche große Belohnung auch noch einen weiteren WM-Lauf in diesem Jahr. Das Duo wird auch bei der Spanien-Rallye im Oktober für das Red-Bull-Team an den Start gehen. Nach der Schweden-Rallye, der nun folgenden Portugal-Rallye, sowie den WM-Läufen
in Deutschland, Frankreich und Großbritannien kommt der deutsche Rallyemeister somit auf insgesamt sechs WM-Läufe in diesem Jahr.

Fotoquelle: Red Bull/GEPA


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