Dani Sordo bestimmte das Tempo auf den ersten beiden Sonderprüfungen

Rallye 2010

— 28.05.2010

SS2/SS3: Citroën bestimmt das Tempo

Dani Sordo bestimmte das Tempo auf den ersten beiden Sonderprüfungen in Portugal - Petter Solberg übt als Dritter den härtesten Druck aus

Dani Sordo und Sébastien Ogier bestimmten das Tempo in den ersten beiden Sonderprüfungen in Portugal. Petter Solberg mischte wieder an der Spitze mit und ist erster Verfolger der Citroën-Spitze. Ford-Pilot Mikko Hirvonen bleibt mit 14 Sekunden Rückstand in Schlagdistanz. Die Fahrer beklagten sich über die harten Schotterbedingungen, die zu Reifenproblemen führen könnten.

Auf der SS2 setzte sich die Citroën-Stärke an der Spitze fort. Dani Sordo übernahm auf der 22,72 Kilometer langen Prüfung Santa Clara die Führung. Der Spanier hatte aber hart attackiert und seine Pirelli-Reifen befanden sich nach der ersten Zielankunft des Tages nicht in bester Verfassung. Sein Teamkollege Sébastien Ogier, der beim Shakedown die Bestzeit markiert hatte, folgte mit zwei Sekunden Rückstand. Einzig Ford-Pilot Mikko Hirvonen konnte mit den französischen C4 mithalten und blieb als Dritter mit sechs Sekunden Rückstand in Schlagdistanz.

Serien-Weltmeister Sébastian Loeb ließ es noch ruhig angehen und kam als Vierter über die Linie. Privatfahrer Petter Solberg hatte beim Shakedown noch knapp die Bestzeit verpasst. Auf den ersten 22 Kilometern hielt sich "Mr. Hollywood" mit zehn Sekunden Rückstand als Fünfter noch in der Spitzengruppe. Von den Topfahrern drohte Jari-Matti Latvala bereits den Anschluss zu verlieren. Der Neuseeland-Sieger verlor bereits 17,5 Sekunden auf Sordo.

Die Spitze schob sich auf der SS3, die über 20,18 Kilometer führte, wieder zusammen. Ogier markierte die Bestzeit in 13,02 Minuten und zeigte sich mit der Abstimmung seines C4 zufrieden. Trotzdem fand der Franzose, dass der Schotteruntergrund sehr hart zu fahren ist, und machte sich bereits für die zweite Durchfahrt am Nachmittag Sorgen um die Reifen. Sordo war nur um 0,7 Sekunden langsamer und verteidigte die Spitze im Gesamtklassement.

Die drittschnellste Zeit setzte Solberg, der sich damit auch in der Gesamtwertung hinter die beiden Citroën schob. Hirvonen verlor wie in SS2 weitere sechs Sekunden auf die Spitze, konnte aber Loeb in Schach halten, der ebenfalls auf die schmutzige Piste verwies. Für den zweiten Ford-Werksfahrer lief es weiterhin nicht nach Wunsch. Latvala war wieder zwölf Sekunden langsamer und meinte, dass er zu vorsichtig an die Sacher heranging. 28 Sekunden Rückstand auf die Citroën-Doppelspitze sind nicht die Ziele des Ford-Piloten.

Probleme mit der Servolenkung warfen Henning Solberg bereits um 40 Sekunden zurück. Ken Block verlor nach einem Missverständnis mit seinem Beifahrer auf der SS2 über eine Minute. Kimi Räikkönen hatte ebenfalls mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Der Rookie verlor in beiden Prüfungen über eine halbe Minute, war aber als Zehnter noch in den Punkterängen zu finden.

Fotoquelle: xpb.cc


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