Sébastien Ogier ist in Portugal der schnellste Mann an Tag eins

Rallye 2010

— 28.05.2010

SS5/SS6: Ogier fliegt weiter

Sébastien Ogier setzt in Portugal weiter eine Bestzeit nach der anderen - Citroën-Teamkollege Dani Sordo beibt in Schlagdistanz

Die Wetterbedingungen in Portugal änderten sich am Nachmittag. Wolken zogen auf und Regengefahr hing in der Luft. Es blieb aber trocken. Als erstes stand Santa Clara auf dem Programm, die am Vormittag bereist als SS3 ausgetragen wurde. Sébastien Ogier setzte am Nachmittag dort fort, wo er vor der Mittagspause aufgehört hatte: Bestzeit in 13:54,9 Minuten. "Ich muss weiter angreifen. Das ist das Ziel für heute", sagt der Franzose. "Ich brauche für morgen einen großen Vorsprung, wenn ich ein Wort um den Sieg mitreden will."

Teamkollege Dani Sordo verlor auf der SS5 fünf Sekunden und machte sich Sorgen um die Haltbarkeit seiner Vorderreifen. Mikko Hirvonen blieb auch in der ersten Nachmittagsprüfung der erste Citroën-Verfolger. Die Reifen an seinem Ford waren jedoch bereits stark abgenutzt, trotzdem zeigte sich der Finne zufrieden. Petter Solberg behauptete weiterhin Rang vier in der Gesamtwertung, obwohl er weitere acht Sekunden auf Ogier einbüßte.

Für Sébastien Loeb lief es weiterhin nicht optimal. Bei der zweiten Santa-Clara-Durchfahrt fand der Weltmeister die Bedingungen noch schwieriger als am Vormittag. Mit weiteren 13,5 Sekunden wuchs der Rückstand des Ausnahmekönners auf 36,5 Sekunden in der Gesamtwertung an. Einen Aufwärtstrend gab es bei Jari-Matti Latvala, der sich am Vormittag noch nicht wohl gefühlt hatte. Mit der vierten Zeit in SS5 war der Neuseeland-Sieger aber schneller als Loeb und Petter Solberg.

Henning Solbergs Probleme mit der Servolenkung wurden in der Mittagspause gelöst und sein Ford lief einwandfrei. Trotzdem ist der Norweger nicht ganz zufrieden: "Ich gebe mein bestes, aber einige Kurven verstehe ich einfach nicht." Nach SS5 liegt Solberg auf Gesamtrang sieben. Kimi Räikkönen kämpfte bereits am Vormittag mit Matthew Wilson um die letzten Punkte. In SS5 war der Finne schneller unterwegs als in SS3 und meinte im Anschluss: "In der Früh war ich noch etwas eingerostet, aber nun läuft es gut."

Die Ogier-Show ging auch in SS6 weiter. Der Youngster sicherte sich auf den 20,21 Kilometern in 13:03.8 Minuten eine weitere Tagesbestzeit, gefolgt von Sordo. Petter Solberg zeigte weiter eine starke Leistung und setzte die drittbeste Zeit. Ein erstes Lebenszeichen gab Loeb von sich, der als Vierter nur 5,7 Sekunden auf seinen Teamkollegen verlor. Nicht optimal lief es für Hirvonen, der von der letzten Zwischenzeit bis ins Ziel fünf Sekunden einbüßte und Gesamtrang drei an Solberg verlor.

Fotoquelle: Citroen


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