Sébastien Ogier hält auch an Tag zwei den Weltmeister in Schach

Rallye 2010

— 29.05.2010

Tag 2: Duell zwischen Ogier und Loeb

Am zweiten Tag in Portugal entwickelte sich ein Duell zwischen dem Citroën-Duo Sébastien Ogier und Sébastien Loeb - Der Weltmeister liegt knapp zurück

Der zweite Tag in Portugal entwickelte sich zu einem Duell zwischen den Citroën-Piloten Sébastien Loeb und Sébastien Ogier. Der jüngere Franzose musste als erster die sechs Sonderprüfungen in Angriff nehmen. Das große Thema waren die Reifen, deren Verschleiß das Tempo der Rallye-Asse bestimmte. Für Ford lief bisher nicht viel zusammen.

Loeb konnte am Vormittag den Rückstand zu Ogier um die Hälfte reduzieren, doch am Nachmittag blieb der Abstand konstant, obwohl er vier der sechs Sonderprüfungen gewann. In der letzten Etappe sicherte sich der Weltmeister ebenfalls in 11:39,9 Minuten die Bestzeit, gefolgt von Ogier, der nur zwei Sekunden langsamer war. "Ogier fährt sehr schnell und passt gut auf seine Reifen auf", sagt Loeb über seinen Teamkollegen. "Ich ging aufgrund der Reifensituation sehr vorsichtig zu Werke. Es wird morgen nicht einfach werden die Rallye noch zu gewinnen."

Vor dem entscheidenden dritten Tag beträgt der Abstand zwischen dem Citroën-Duo 21,2 Sekunden. Ogier ging mit seinen Reifen sehr behutsam um. Im Vergleich zu Loeb waren speziell seine Vorderreifen in einem besserem Zustand. "Aufgrund der Führung bin ich natürlich sehr motiviert", so der 26-Jährige. "Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden und ich werde morgen alles probieren."

Auf Platz drei hat sich Petter Solberg geschoben, obwohl er sich in der zweiten Nachmittagsprüfung beide rechtsseitigen Reifen zerstört hat. In der letzten SS13 konnte der Weltmeister von 2003 nicht mehr attackieren. "Generell lief der Tag ganz gut. Auf der zweiten Nachmittagsetappe habe ich etwas Zeit verloren. Vielleicht war ich zu hart zu den Reifen. Wenn morgen alles perfekt läuft wird es trotzdem schwierig sein zu gewinnen." Sein Rückstand auf Loeb ist auf 52,2 Sekunden angewachsen.

Die größten Probleme der Citroën-Fahrer trafen Dani Sordo. Der Stallgefährte von Loeb zerstörte sich seine Pneus auf der langen Sonderprüfung am Nachmittag. Von da an hatte der Spanier nicht genügend Reifen übrig, und musste im Schongang das Tagesziel erreichen. Platz vier in der Gesamtwertung stellt Schadensbegrenzung dar. "Es lief nicht gut, aber auch nicht schlecht. Mit Blick auf die Herstellermeisterschaft war es wichtig den Tag heute zu beenden", so Sordo.

Ford ist vor dem letzten Tag bereits weit abgeschlagen. Jari-Matti Latvala beschädigte seinen Focus bereits am Vormittag und spielt keine Rolle mehr im Gesamtklassement. Mikko Hirvonen musste ständig seine Reifen schonen, hatte aber trotzdem einen hohen Verschleiß. Der Zeitverlust auf die Citroën-Spitze beträgt bereits 1:13,9 Minuten. Auf Sordo fehlen aber nur 8,2 Sekunden. "Hoffentlich kann ich noch auf das Podium kommen", gibt der Finne die Parole aus.

Henning Solberg hatte am Vormittag mit Problemen an der Benzinpumpe zu kämpfen. Trotzdem liegt der Bruder von Petter auf einem sicheren sechsten Gesamtrang. Nur Ausfälle können den Norweger noch nach vorne bringen. Auf den Plätzen sieben und acht folgten Matthew Wilson und Mads Ostberg.

Ex-Formel-1-Fahrer Kimi Räikkönen wurde durch das Latvala-Missgeschick auf Rang neun gespült und war mit seinem Tag zufrieden. "In der letzten Sonderprüfung kam ich kurz vor dem Ziel von der Strecke ab", beschreibt der "Iceman" seine Probleme. "Es ist eine sehr schwierige Rallye. Wir werden sehen, wie es morgen läuft."

Fotoquelle: xpb.cc


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