Petter Solberg fiebert der zweiten Saisonhälfte schon richtig entgegen

Rallye 2010

— 04.06.2010

Zweite Saisonhälfte: Petter Solberg will durchstarten

Petter Solberg will die Saison in den Top 3 beenden oder zumindest einen Sieg einfahren - In den nächsten Rallyes will er "die Werksteams wieder aufmischen"

Die Saison 2010 begann für Petter Solberg in Schweden mit einer Enttäuschung, dann aber ließ er drei Podiumsplätze hintereinander folgen. In Neuseeland schied er kurz vor dem Ziel aus, in Portugal verpasste er das Podium - doch jetzt kommt die zweite Saisonhälfte, und in der will der norwegische Citroën-Privatier richtig durchstarten. Seine Zielvorgabe ist, die Saison in den Top 3 zu beenden oder zumindest einen Sieg zu holen. Solberg ist als Gesamtfünfter in die Sommerpause gegangen.

"ich freue mich schon riesig auf die restliche Saison", wird Solberg von 'wrc.com' zitiert. "Ich denke, das was wir als Privatteam leisten, ist fantastisch. So will ich weitermachen und mein Traum wäre, Dritter in der Meisterschaft zu werden. Aber das würde ich gegen einen Sieg bei einer Rallye eintauschen."

"Hollywood" Solberg gibt alles, um diesen Sieg zu holen - so wie in Neuseeland, als er die besten Chancen hatte, in der letzten Prüfung aber im Aus landete. "Ich gehe Risiken ein. Ich habe in Neuseeland versucht, zu gewinnen. Ich habe höllisch gepusht, aber ich mache das ohne Hersteller im Rücken. Mehr kann ich nicht tun", sagt er. Manchmal wird er auch von der Technik ausgebremst, wie in Portugal. Dort zog er im Kampf um Platz vier aufgrund von Aufhängungsproblemen gegen Ford-Pilot Mikko Hirvonen den Kürzeren.

Sieben Läufe stehen in dieser Saison noch an - und Solberg schwärmt: "Ich liebe sie alle! Ich kann es kaum erwarten, bei all diesen Rallyes zu starten." Er geht zwar davon aus, dass ihm seine Startposition bei den nächsten Schotterläufen nicht so entgegenkommt: "Da spielt das Straßenkehren keine so große Rolle, wir werden beim ersten Auto auf der Piste nicht so große Probleme sehen wie bisher."

In Finnland, Japan und Großbritannien könnte eine frühe Startposition sogar ein Vorteil sein, wenn es recht matschig ist. "Aber mir ist das egal. Ich will einfach wieder rausgehen, fahren und die Werksteams aufmischen", kündigt Solberg an.

Fotoquelle: xpb.cc


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