Phil Mills (links) und Petter Solberg gehen getrennte Wege - nach 152 WM-Events

Rallye 2010

— 11.06.2010

Petter Solberg ab sofort mit neuem Copiloten

Phil Mills geht von Bord: Zum ersten Mal seit 1999 muss Petter Solberg bei der nächsten Rallye mit einem anderen Copiloten an den Start gehen

Die Rallye Bulgarien bedeutet einen Neuanfang für Petter Solberg: Erstmals seit über einem Jahrzehnt tritt der 35-Jährige ab Anfang Juli 2010 ohne seinen langjährigen Copiloten Phil Mills bei einem WM-Event an. Der Waliser hat sich nach 152 Rallyes dazu entschlossen, das Team von Solberg zu verlassen. Ein Nachfolger für Mills wurde von Solberg bislang noch nicht nominiert.

"Das war eine der härtesten Entscheidungen, die ich jemals treffen musste", kommentiert Mills seinen Abschied. "Ich habe aber das Gefühl, dass die Zeit gekommen ist, um mich auf andere Bereiche meines Lebens zu konzentrieren. Wir haben in den vergangenen elf Jahren gemeinsam 152 Events bestritten. Die Sache wurde mehr zu einem Lebensstil als zu einem Job", so der 46-Jährige.

"Ich habe allerdings jeden einzelnen Kilometer davon genossen - auch die Höhen und Tiefen, die damit einher gingen", fügt Mills hinzu. "Ich bin sicher: Petter wird künftig noch einige Events für sich entscheiden, wenn die Umstände es zulassen. Die WRC-Szene werde ich sehr vermissen. Ich wünsche Petter und seinem Team viel Erfolg für die Zukunft", hält der walisische Copilot fest.

Solberg gibt sich indes bedrückt: "Phil verlässt unser Team und das stimmt mich sehr traurig", sagt der norwegische Rallyefahrer. "Es wird schwierig werden, einen Copiloten mit seinen Fähigkeiten zu finden. Wir haben so lange zusammen gearbeitet. Über weite Strecken meiner Karriere war er an meiner Seite, also ist das ein sehr harter Schnitt für mich", gesteht Solberg vor Bulgarien.

"Wenn ich auf unsere gemeinsamen Errungenschaften zurückblicke, tut mir das besonders leid. Ich war mir nämlich sicher, dass wir noch in dieser Saison erneut siegen würden. Ich hatte gehofft, Phil neben mir zu haben, wenn das passiert. Er hat mir während meiner Karriere am meisten bedeutet. Unsere Beziehung war vermutlich die stärkste überhaupt zwischen Fahrer und Copilot."

Fotoquelle: Tony Welam


Weitere Rallye Themen

News

Hyundai präsentiert den i20 für die WRC 2017

News

Monza-Rallye: Impressionen aus Italien

News

Valentino Rossi gewinnt zum fünften Mal die Monza-Rallye

News

Al-Attiyah hat Interesse: Kommt das Volkswagen-Privatteam?

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.