Vizeweltmeister Mikko Hirvonen muss einen großen Rückstand aufholen

Rallye 2010

— 03.07.2010

Ford: Viele Vorbereitungen für Bulgarien

Um den Rückstand auf Citroën aufzuholen hat sich Ford akribisch für Bulgarien vorbereitet - In zahlreichen Tests haben die Piloten ihren Fahrstil perfektioniert

Ford nutzte die fünfwöchige Pause, um sich auf die kommenden Asphalt-Rallyes vorzubereiten. Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala konnten bisher je einen Sieg für sich verbuchen, aber in der Fahrerwertung hat Citroën-Ass Sébastien Loeb bereits einen großen Vorsprung. Ford muss nun starke Leistungen zeigen, wenn man noch ein Wort um den Titel mitreden möchte.

Hirvonen hat in der Pause eine Rallye in Bulgarien gewonnen, deren Sonderprüfungen denen in Bulgarien, wo die WRC-Elite vom 8. bis 11. Juli um Punkte kämpfen wird, ähneln. Dazu spulte der Finne über 526 Testkilometer in Südfrankreich ab. Bereits im Mai bereitete sich der Vizeweltmeister in England mit Hilfe eines Coaches auf die Asphalt-Herausforderungen vor. Außerdem nahm Hirvonen beim 24-Stunden-Klassiker auf dem Nürburgring teil. Teamkollege Latvala spulte 460 Kilometer in Südfrankreich ab.

Auch abseits der Pisten bereitete sich Ford akribisch auf Bulgarien vor. Mittels Fotos und Videos hat sich Hirvonen ein Bild von den Sonderprüfungen gemacht. "Diese schnellen Etappen musst du vorsichtig angehen. Ein Fehler in einer Vierte-Gang-Kurve, und du verlierst sehr viel Schwung für die folgende Gerade. Bei meinen Tests musste ich nach acht Monaten ohne Asphalt-Rallye erst mal den Rost abschütteln. Ich glaube, ich konnte meine Technik weiter verbessern, auch wenn mir das Fahren auf Asphalt nicht so leicht fällt, wie auf Schotter."

Teamkollege Latvala ist mit seinen Tests sehr zufrieden: "Das ganze Team hat hart gearbeitet und ich glaube, uns ist sowohl beim Auto, als auch bei mir ein Schritt nach vorne gelungen. Bislang war ich mit meinem Asphalt-Fahrstil nicht zufrieden. Beim Test habe ich mich darauf konzentriert, einen Rhythmus für diesen Belag zu finden."

Bulgarien ist für die WRC-Elite Neuland, da zum ersten Mal in diesem Jahr dort gefahren wird. Latvala weiß, dass Prognosen unmöglich sind: "Das Wetter spielt eine wichtige Rolle. Gerade im Bergland ist es kaum vorhersehbar. Es kann schnell mal einen Schauer geben. Zum ersten Mal in dieser Saison kommt es deshalb sehr auf unsere Reifenwahl an."

Fotoquelle: Ford


Weitere Rallye Themen

News

Hyundai präsentiert den i20 für die WRC 2017

News

Valentino Rossi gewinnt zum fünften Mal die Monza-Rallye

News

Monza-Rallye: Impressionen aus Italien

News

Kampf um VW-Stars: Wohin mit Ogier, Mikkelsen und Latvala?

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.