Kimi Räikkönen bestreitet in Bulgarien seine erste Asphaltrallye in der WRC

Rallye 2010

— 05.07.2010

Räikkönen: "Wieder eine ganz andere Spielwiese"

Kimi Räikkönen im Kurzinterview über seine ersten Rallyeerfahrungen auf Asphalt und seine Erwartungen für die anstehende Bulgarien-Rallye

Kimi Räikkönen bestreitet am kommenden Wochenende ein weiteres Debüt: In Bulgarien wird er zum ersten Mal einen WRC-Lauf auf Asphalt absolvieren. Man könnte meinen, dieser Untergrund kommt dem Finnen als langjährigem Formel-1-Fahrer entgegen, doch Räikkönen selbst glaubt nicht, dass er einen Vorteil hat. Der Citroën-Junior hat sich mit Tests und einem Gaststart in Italien auf Bulgarien vorbereitet, nun ist er gerüstet.

Frage: "Wie kommst du bisher mit dem Citroën C4 WRC auf Asphalt zurecht?"
Kimi Räikkönen: "Seit dem Start der Saison war ich heiß darauf, auf Asphalt zu fahren. Vom ersten Testkilometer an hatte ich ein wirklich gutes Gefühl für das Auto. Dieses Gefühl wurde bestätigt, als wir in Italien an einer Rallye teilgenommen haben, die mir großen Spaß gemacht hat. Auch, wenn wir den Sieg in der letzten Wertungsprüfung verpasst haben, können wir mit unserer Performance nur zufrieden sein. Das ganze Team hat uns bei unserem Asphaltdebüt sehr geholfen. Die Erfahrung, die wir seit Saisonbeginn sammeln, beginnt sich auszuzahlen."

Frage: "Ist es für dich ein Vorteil, auf Asphalt zu fahren?"
Räikkönen: "Ich habe zwar ein paar Jahre in der Formel 1 verbracht, aber den Asphalt, den man auf Rennstrecken vorfindet, kann man überhaupt nicht mit dem im Rallyesport vergleichen. Formel 1 und Rallye sind zwei völlig unterschiedliche Disziplinen. In der WRC bestreiten wir mehrere unterschiedliche Asphaltrallyes, die alle ihre ganz eigene Charakteristik haben."

"Man kann die Rallye Bulgarien nicht mit der Rallye Catalunya vergleichen, oder mit dem Straßen in Deutschland oder Frankreich. Innerhalb einer einzigen Prüfung kann es von breiten, flüssigen Straßen in enge oder unebene Abschnitte wechseln. Auch die Gripverhältnisse ändern sich in jeder Kurve. Es ist auch wichtig, Vertrauen in den Co-Piloten und den Aufschrieb zu haben. Zudem muss man ein gut ausbalanciertes Auto optimal nutzen können."

Frage: "Was erwartest du von der Rallye Bulgarien?"
Räikkönen: "Das wird sicher wieder eine ganz andere Spielwiese sein, und das gehört zu den Dingen, die ich am Rallyesport am meisten mag. Der Nachteil daran ist, dass Rallye für all jene, die neu dabei sein, ein sehr schwieriger Sport ist. Die erste Asphaltrallye der Saison wird für meinen Lernprozess in der WRC eine wichtige Rolle spielen."

"Ich habe festgestellt, dass es wichtig ist, immer Neues dazuzulernen und nicht zu versuchen zu rennen, bevor man laufen kann. Mein Ziel ist, die Rallye zu beenden und meinen Citroën C4 WRC voll zu verstehen. Am Ende des ersten Tages werden wir sehen, wo wir stehen und dann versuchen wir, die Lücke auf unsere Rivalen zu schließen."

Fotoquelle: GEPA


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