Per-Gunnar und Jonas Andersson starten in Bulgarien erstmals für Stobart

Rallye 2010

— 05.07.2010

Stobart: Andersson gerüstet für Bulgarien

Per-Gunnar Andersson freut sich über die Chance, im Stobart-Team zu fahren, Stammpilot Matthew Wilson will sein bisher bestes Asphaltergebnis toppen

Personalwechsel im Stobart-Team: Wenn am nächsten Wochenende die WRC in Bulgarien ihre Premiere feiert, wird Per-Gunnar Andersson erstmals als Gaststarter für die B-Mannschaft von Ford in den Focus WRC steigen. Er wird neben Stammpilot Matthew Wilson an den Start gehen. Auch der andere Stammpilot Henning Solberg ist mit seiner Beifahrerin Ilka Minor in Bulgarien dabei. Das Duo wird unter dem Banner Stobart-M-Sport einen Ford Fiesta S2000 pilotieren.

Der 30-jährige Schwede Andersson hat in Bulgarien wie immer seinen Beifahrer Jonas Andersson an der Seite. Das Duo hat vergangenen Monat zweimal getestet, um sich an das Auto zu gewöhnen und an einen Untergrund, mit dem er nicht ganz so vertraut ist. Wilson bestreitet in Bulgarien seine erste Asphaltrallye seit dem Spanien-Lauf 2009, wo er mit Platz sieben sein bisher bestes Ergebnis auf diesem Untergrund egalisieren konnte.

"Ich habe zwar noch wenig Erfahrung auf Asphalt, aber ich habe mir vorgenommen, einen guten Rhythmus zu finden", sagt der frühere Suzuki-Werksfahrer Andersson. "Ich konnte jedoch schon testen und hoffe, dass sich das auszahlt und ich auf diesem Untergrund gut unterwegs bin. Ich schätze mich wirklich glücklich, dass ich die Gelegenheit bekomme, für Stobart zu fahren. Ich werde diese Gelengeit nutzen und mein Bestes geben."

Stammpilot Wilson rechnet damit, dass es nicht einfach wird, zum ersten Mal in dieser Saison eine volle Asphaltrallye zu bestreiten: "Es könnte sein, dass jeder ein bisschen Zeit braucht, um sich an den neuen Untergrund zu gewöhnen. Aber da dies ein neuer WRC-Lauf ist, hat keiner der Piloten einen Vorteil. Ich will unbedingt mein bisher bestes Ergebnis auf Asphalt unterbieten, nämlich Platz sieben. Ich werde also beim Bestes geben und hoffe, dass ich einige schnelle Zeiten hinlegen kann."

Die beiden Ford Focus WRC des Stobart-Teams wurden mit einigen Umbauten an die schnellen Asphaltprüfungen in Bulgarien angepasst. Die Bremsscheiben wurden von 300 auf 370 Millimeter vergrößert, statt mit 15-Zoll wird mit 18-Zoll-Rädern gefahren. Federn, Dämpfer und Stabilisatoren wurden steifer eingestellt, Aufhängung und Lenkung werden in einer Asphalt-Spezifikation eingesetzt. Da der Asphalt glatter ist als der Schotter der vorherigen WRC-Läufe, wurde die Aufhängung um rund 30 Prozent steifer gemacht. Damit konnte die Bodenhöhe des Autos verringert werden, was den Focus stabiler macht.

Fotoquelle: Suzuki


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