Die WRC gastiert zum ersten Mal in der Berglandschaft Bulgariens

Rallye 2010

— 08.07.2010

Vorschau Bulgarien: Debüt in den Bergen

Die Rallye Bulgarien gibt ihr Debüt im WRC-Kalender: Auf die Piloten waren 14 herausfordernde Prüfungen bei permanent wechselnden Bedingungen

Die Rallye Bulgarien gibt zwar an diesem Wochenende ihr Debüt im WRC-Kalender, doch das südosteuropäische Land weist eine lange Rallyetradition auf. Seit 1970 war die Rallye Bulgarien fester Bestandteil der Europameisterschaft. Zunächst wurde am Schwarzen Meer in Zlantini, Piasatzi und Albena. Seit 2002 ist der malerische Skiort Borovetz die neue Heimat der Rallye.

Bulagrien ist in dieser Saison die erste von vier Asphaltrallyes. Auf die Piloten warten 14 herausforderende Prüfungen in einer faszinierenden Berglandschaft. Die Rallye Bulgarien hat ihren ganz eigenen Charakter und ist ganz anders, als das, was die WRC-Piloten bisher kennen. Belag und Breite der Straßen verändern sich ständig, so dass es schwierig ist, in einem guten Rhythmus zu finden.

Dazu kommt auch das Wetter: In den bulgarischen Bergen kann es immer wieder regnen, hier ist also ein glückliches Händchen bei der Reifenwahl gefragt. Wie bei allen Asphaltrallyes haben die Teams die Wahl zwischen harten und weichen Pneus, je nachdem ob es trocken oder nass ist.

Vom Profil her erinnert der Lauf ein bisschen an die Rallye Monte Carlo. Es geht bergauf, dann wieder bergab oder man durchquert Täler. Der Asphalt auf vielen der Straßen ist zudem alt und stellenweise aufgebrochen. Das bietet im Trockenen guten Grip. Grundsätzlich gilt: Die Fahrer müssen Entschlossenheut mitbringen. Nur wer richtig angreifen kann, kann in Bulgarien Erfolg haben.

Der Servicepark befindet sich in Dolna Banya, 25 Kilometer vom Hauptquartier in Borovetz entfernt. Die Gesamtlänge der 14 gezeiteten Wertungsprüfung beträgt 354,10 Kilometer. Eröffnet wird die Rallye am heutigen Donnerstagabend mit dem Showstart im Samokov-Stadion.

Am morgigen Freitag warten die ersten vier Prüfungen auf die Piloten. Südlich von Dolna Banya sind insgesamt 118,68 Kilometer zu bewältigen. Gleich die erste Prüfung "Batak-Lake" (SS1 und SS3) ist mit 31,77 Kilometern die Längste der Rallye. Sie führt um den malerischen Batak-See. Außerdem wird morgen die 27,57 Kilometer lange, kurvenreiche Prüfung "Belmeken-Lake" zweimal durchfahren (SS2 und SS4).

Der Samstag ist mit 140,90 Wertungskilometern der Längste der dreitägigen Rallye. Die Eröffnungsprüfung "Sestrimo" (SS5 und SS8) befindet sich in der Nähe des Belmeken-Sees, an den die Route bereits am Freitag führt. "Peshtera" (SS6 und SS9) befindet sich südöstlich des Serviceparks, für die Prüfung "Lyubnitsa" (SS7 und SS10) geht es dann in den Norden.

Am Sonntag verläuft die Rallyeroute nord-östlich des Serviceparks. Zum Abschluss stehen dann noch einmal vier Prüfungen mit einer Länge von insgesamt 94,52 Kilometern an. "Muhovo" bildet SS11 und SS13, "Slavovitsa" (SS12 und SS14) ist dann mit 17,73 Kilometern die kürzeste der Rallye.

Fotoquelle: Rallye Bulgarien


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