Kimi Räikkönen möchte am morgigen Sonntag in die Punkteränge zurückkehren

Rallye 2010

— 10.07.2010

Räikkönen: Erst Motivationsprobleme, dann Top-8-Zeiten

Restarter Kimi Räikkönen nutzte den Bulgarien-Samstag als Asphalttest - Morgen will der "Iceman" den Sprung zurück in die Top 10 schaffen

Das Citroën-Junior-Team leistete ganze Arbeit: Nach Kimi Räikkönens Crash in der letzten Freitagsprüfung wurde sein C4 WRC wieder fahrbereit gemacht. Damit konnte der Finne am heutigen Samstag bei der Rallye Bulgarien als Restarter wieder ins Geschehen eingreifen.

Das Auto wurde um 21:23 gestern Abend zurück in den Servicepark gebracht. Die erlaubten acht Mechaniker machten sich sofort an die Arbeit. Und dem Reglement entsprechend wurde der C4 des früheren Formel-1-Weltmeisters innerhalb von 2:45 Stunden wieder starklar gemacht. Pünktlich um 23:55 wurde das Auto in den Parc Fermé gebracht. Nach einer kurzen Nacht stand um 06:15 Uhr heute Morgen der nächste Service an.

"Das Team hat einen großartigen Job gemacht. Mein Auto war heute Morgen so gut wie neu und wir konnten mit unserem normalen Speed fahren", lobt Räikkönen. Der Finne gab zwar nicht mehr ganz so Gas wie gestern. Er fuhr jedoch trotz der tückischen Bedingungen in allen Prüfungen Top-8-Zeiten und verbesserte sich im Tagesverlauf vom 26. auf den 14. Gesamtrang.

"Es war nicht so einfach für mich, denn man hat nicht mehr die gleiche Motivation, wenn man nicht um Topplatzierungen kämpft", räumt der Finne ein. "Aber es war wichtig für uns, die Erfahrung zu sammeln und Zeit im Auto zu verbringen. Von daher war es ein guter Tag und ich hatte Spaß. Wir waren in der Startreihenfolge recht spät dran, von daher waren die Straßen die ganze Zeit recht dreckig. Aber auch das gehört zum Rallyesport. In den letzten beiden Prüfungen habe ich auf weichen Reifen ein bisschen mehr gepusht. Morgen werden wir versuchen, in die Top 10 zurückzukommen, obwohl wir davon noch ein Stück entfernt sind. Es wird spannend, egal was passiert."

"Es ist für Kimi eine ziemliche Aufgabe, zurück in die Punkteränge zu fahren", weiß Teamchef Benoit Nogier. "Um ehrlich zu sein, wird das recht schwierig, aber er fühlt sich im Auto immer wohler."

"Grundsätzlich haben mir die Prüfungen heute gefallen, weil sie einen schönen Rhythmus hatten", fährt Räikkönen fort. "Morgen stehen noch einmal vier Prüfungen an und das ist für uns eine gute Gelegenheit, noch mehr zu lernen. Wir brauchen jede Minute im Auto, die wir bekommen können. Dem gilt hier nun unser Hauptaugenmerk."

"Es geht hier nur darum, Erfahrung zu sammeln", ergänzt Beifahrer Kaj Lindström. "Wir hatten keinerlei Probleme und wir haben an allen Aspekten des Jobs gearbeitet, zum Beispiel am Aufschrieb. Man vergisst sehr schnell, dass das Kimis erste Asphaltrallye in der WRC ist. Aber wenn wir ins Ziel kommen, haben wir unsere Erfahrung mit diesem Auto auf Asphalt fast verdoppelt. Also steigern wir uns die ganze Zeit."

Fotoquelle: Citroen


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