Red Bull möchte auch 2011 mit Kimi Räikkönen in der WRC vertreten sein

Rallye 2010

— 15.07.2010

Red Bull rechnet mit weiterem Räikkönen-Jahr

Laut einer Red-Bull-Quelle steht man kurz davor, den Vertrag mit Kimi Räikkönen um ein Jahr zu verlängern - Sébastien Loeb rät ihm dazu: 2011 bessere Chancen

Kimi Räikkönen hat sich zwar selbst noch nicht entschieden, was er 2011 machen soll. Der "Iceman" will sich in den nächsten Wochen darüber Gedanken machen, wo ihn der Weg hinführen soll. Doch es sieht offenbar alles danach aus, als würde Räikkönen noch ein Jahr in der WRC dranhängen. Zumindest sieht man bei Arbeitgeber Red Bull gute Chancen darauf. Denn der Finne will die Zusammenarbeit mit dem österreichischen Getränkehersteller langfristig fortsetzen.

Wie eine anonyme Quelle bei Red Bull gegenüber 'Autosport' bestätigt, sei man kurz davor, den Vertrag mit Räikkönen zu verlängern. Der Finne fährt zwar im Citroën-Junior-Team, das Geld dafür kommt aber von Red Bull. "Wir sind sehr zufrieden mit dem, was Kimi in dieser Saison bisher erreicht hat", wird die Quelle zitiert. "Er ist sehr gut für die Marke Red Bull und wir würden seinen Vertrag gern für nächstes Jahr verlängern. Wir denken, dass dies wahrscheinlich der Fall sein wird."

Nun könnte Räikkönen die Red-Bull-Farben auch in der Formel 1 oder der NASCAR vertreten, doch das schließt die Quelle aus. "Überall sind die Plätze voll, außer in der WRC. Wir müssen mit Citroën über die Pläne für das nächste Jahr sprechen, aber Formel 1 oder NASCAR wären nicht möglich."

Auch Citroën-Sportchef Olivier Quesnel ist "sicher, dass er bleiben wird. Er bringt sich im Rallyepsort wirklich ein und will erfolgreich sein. Ich würde mich sehr freuen, wenn er bleiben würde. Er hat nun fast ein Jahr hinter sich und er muss ein weiteres Jahr dranhängen, um es richtig zu machen."

Auch Weltmeister Sébastien Loeb rät Räikkönen, in der WRC zu bleiben: "Denn dieses Jahr ist nur ein Lernjahr. Er kann in diesem Jahr noch nicht konkurrenzfähig sein und wenn er danach aufhört, dann hat er ein Jahr verloren. Wenn er nächstes Jahr weitermacht, dann kennt er die Rallye, er hat den Aufschrieb, er kann den Aufschrieb verändern - was viel einfacher ist als in diesem Jahr, wo er alles ganz neu machen muss. Und er wird die Prüfungen schon verinnerlicht haben. Er wird sich von diesem auf das nächste Jahr enorm steigern können."

Außerdem gibt Loeb zu bedenken, dass im nächsten Jahr mit dem Umstieg auf S2000-Fahrzeuge alle bei Null anfangen müssen. "Vor allem im nächsten Jahr sollte er bleiben, denn da bekommen wir alle neue Autos, wir genauso wie er. Ich denke, dass er dann noch mehr Chancen auf Erfolge hat."

Fotoquelle: xpb.cc


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