Hermann Gassner jun. fiebert seinem Heimlauf in Trier schon entgegen

Rallye 2010

— 17.08.2010

Gassner jun. will sein Können unter Beweis stellen

Hermann Gassner jun. startet bei der Rallye Deutschland in der P-WRC: Nach einem guten Test in Österreich peilt er beim Heimlauf einen Platz auf dem Podest an

Hermann Gassner jun. gehört zu den "jungen Wilden", die am kommenden Wochenende bei der Rallye Deutschland an den Start gehen werden. Der 21-jährige Bayer ist einer von zwei Fahrern, die von den Veranstaltern als Wildcard-Piloten für die P-WRC nominiert wurden. Gassner jun. wird gemeinsam mit seiner Co-Pilotin Kathi Wüstenhagen einen vom österreichischen Baumschlager-Team betreuten Mitsubishi Lancer Evolution IX pilotieren.

"Natürlich spürt man mehr Druck, wenn man zu Hause fährt, aber ich mag diese Rallye sehr und ich kann es nicht erwarten, bis es losgeht. Ich möchte das bestmögliche Ergebnis holen", sagt Gassner. "Es wird nicht einfach, weil es eine schwierige Rallye ist und ich kenne von manchen Jungs in der P-WRC die Pace nicht. Aber ich hatte kürzlich in Österreich einen guten Test und bin zuversichtlich, dass ich auf das Podium fahren kann."

Der junge Bayer hat sich bisher auf den Straßen rund um Trier auch gut geschlagen: 2008 siegte er hier in der Gruppe N. "Das ist mit Sicherheit eine der schönsten Erinnerungen, die ich aus meiner bisherigen Karriere habe", sagt der Deutsche Rallyemeister. "Aber ich kann mich auch daran erinnern, dass man ein solch gutes Ergebnis nur dann holen kann, wenn man eine gute, saubere Rallye fährt."

"Die Prüfung auf der Panzerplatte, die am zweiten Tag gefahren wird, ist zum Beispiel richtig hart. Sie ist 48 Kilometer lang und sehr hart zu Auto und Reifen", kennt Gassner die Tücken der Rallye Deutschland. "Man muss am Start der Prüfung umsichtig fahren und darf die Reifen nicht überhitzen, sonst hat man keine Chance."

Zu seinen Gegnern bei der Rallye Deutschland zählen nicht nur die etablierten P-WRC-Piloten, sondern auch sein eigener Vater Hermann Gassner senior. "Mir ist natürlich nicht so wichtig, meinen eigenen Vater zu schlagen, denn ich muss mich auf die anderen Fahrer der P-WRC konzentrieren. Aber es wäre natürlich schön, wenn ich besser wäre als er", sagt der jüngere Gassner.

Sein wichtigstes Ziel ist aber, bei seinem Heimlauf sein Können unter Beweis zu stellen: "Egal was passiert - das ist eine wichtige Rallye für mich", betont Gassner. "Mit meinen Ergebnissen in Schweden und Portugal war ich nicht zufrieden, deshalb hoffe ich, bei meinem Heimlauf ein gutes Resultat holen zu können. Mit ist sehr wichtig, den Leuten in Deutschland zu zeigen, dass ich den Speed habe und ein erfolgreicher Rallyefahrer sein kann."

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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