Petter Solberg geht mit einer großen Portion Selbstvertrauen in den Endspurt

Rallye 2010

— 31.08.2010

Solberg: "Kann jede der kommenden Rallyes gewinnen"

Petter Solberg glaubt, dass er den Speed zum Siegen hat, er braucht nur etwas mehr Glück: Rein rechnerisch sogar noch Titelchancen - Breitling als neuer Partner

Petter Solberg hat bei der Rallye Deutschland eine große Portion Selbstvertrauen getankt. Er wurde zwar am Ende nur Fünfter, doch das lag weniger an seinem Tempo als vielmehr an seinem Pech. Solberg wurde gleich am ersten Tag durch einen Reifenschaden und einen Abflug weit zurückgeworfen. Am zweiten Tag begeisterte er die Fans mit einer grandiosen Aufholjagd.

Der Norweger war neben Sieger Sébastien Loeb der schnellste Citroën-Pilot und holte bei dieser Rallye insgesamt fünf Bestzeiten. Sein Drang nach vorn wurde erst am Sonntag wieder gebremst, als er an seinem Citroën C4 WRC Turboprobleme bekam. Solberg schleppte sich dennoch tapfer durch die Zuschauerprüfung Circus Maximus, und die Fans feierten ihn mit Standing Ovations.

Dabei hatte sich Solberg nach seinem problemreichen Freitag sogar schon überlegt, aufzugeben. "Ich bin froh, dass ich es nicht getan habe", wird er von 'wrc.com' zitiert. "Die Probleme waren frustrierend, aber es war wichtig, wieder anzutreten und zu kämpfen."

Wichtig war das nicht nur für das Selbstvertrauen, sondern auch für seine Position in der Meisterschaft. Solberg sammelte mit seinem fünften Platz zehn weitere Punkte und ist nun mit 100 Zählern Vierter der Meisterschaft. Rein rechnerisch hätte er sogar noch die Chance auf den Titel, realistischer ist aber, dass er noch den zweiten oder dritten Platz der Gesamtwertung holt. Und das hat sich der Norweger zum Ziel gesetzt.

"Die Punkte, die wir in Deutschland geholt haben, halten uns im Rennen", bestätigt Solberg. "Und jetzt müssen wir weitermachen. Ich habe nach Loeb in Deutschland die meisten Bestzeiten geholt. Das zeigt, wozu wir in der Lage sind. Ich denke, dass wir den Speed haben, um bei jeder der nächsten Rallyes gewinnen zu können. Wir brauchen einfach ein bisschen mehr Glück. In der ersten Schleife hatten wir das Problem mit dem Reifenventil. Das war wirklich Pech. Aber in der letzten Prüfung des Tages sind wir abgeflogen, und das war mein Fehler." Und was die kommenden Rallyes angeht, sagt Solberg: "Die mag ich alle."

Der Norweger hat übrigens einen neuen Sponsor gefunden: Den Uhrenhersteller Breitling. "Breitling hat die Traumuhr für jeden", sagt er. "Gemeinsam mit John Travolta haben sie sich ein starkes Image aufgebaut, das auch zu mir passt. Auch bei allem, was ich mache, geht es um Timing, Qualität und Präzision. Ich bin glücklich und stolz über diesen Deal."

Fotoquelle: Tony Welam

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