Kimi Räikkönen hat viel Respekt vor den Prüfungen in Japan

Rallye 2010

— 08.09.2010

Räikkönen über Japan: "Das wird ziemlich tückisch"

Kimi Räikkönen weiß, dass die Rallye Japan vor allem für Anfänger schwierig ist - Dani Sordo in Fernost wieder im Junioren-Team

Kimi Räikkönen hat in Japan bereits Siegerchampagner getrunken: 2005 konnte er den Formel-1-Grand-Prix in Suzuka gewinnen. Für seinen ersten WRC-Auftritt im Land der aufgehenden Sonne hat der "Iceman" jedoch geringere Erwartungen. "Seit dem Ende der Rallye Deutschland haben wir nicht mehr getestet. In Japan muss ich gleich wieder in meinen Rhythmus zurück finden", sagt Räikkönen.

"Ich gehe davon aus, dass es für uns ein sehr tückischer Lauf wird. Was ich bisher gehört habe, ist die Rallye Japan besonders komplex. Und ich bin sicher, dass es für einen Anfänger wie mich noch komplizierter wird", erklärt der Finne. Seine Zielsetzung ist nicht anders als bei den anderen Rallyes. In den ersten Prüfungen will er sich an seine Pace herantasten. Und einmal mehr hat für ihn höchste Priorität, das Ziel zu erreichen.

"Kimi macht von Rallye zu Rallye Fortschritte und kommt näher an die Performance der anderen Fahrer heran, die viel mehr Erfahrung haben als er", sagt Teamchef Benoit Nogier. "Seine jüngsten Leistungen unterstreichen dies, und er wird auch immer konstanter. In Japan treten wir gegen andere Crews an, die ebenfalls nicht über viel Erfahrung über die relativ neue Route verfügen. Wenn Kimi die Leistungen wiederholt, die er bei den anderen neuen Rallyes wie Bulgarien und Türkei gezeigt hat, dann wäre das großartig."

Räikkönen hat im Japan wieder Dani Sordo als Kollege im Citroën-Junior-Team. Der Spanier ist bereits dreimal bei dieser Rallye angetreten, sein bestes Ergebnis war bisher ein zweiter Platz, den er 2007 holen konnte. "Ich habe gut Erinnerungen an Japan", sagt der Spanier. "Die Anreise ist lang, aber es ist ein sehr schönes Land. Die Rallyeroute ist allerdings sehr komplex."

"Als Fahrer muss man sehr präzise sein, um das Auto akkurat durch die engen Pisten zu bringen", weiß Sordo. "Und der Co-Pilot muss einen umfangreichen Aufschrieb durchgehen. Die Ansagen müssen auch mit perfektem Timing kommen. Wenn das nicht alles zusammenpasst, dann verliert man entweder viel Zeit oder fliegt ab. Man muss vom Start bis ins Ziel wirklich exakt sein."

Der Spanier musste seinen Platz im Citroën-Werksteam bei den Schotterläufen in Finnland, Japan und Großbritannien für Sébastien Ogier räumen. Jetzt hat er sich fest vorgenommen, auch als "Citroën-Junior" vorn mitzumischen: "Ich werde alles geben um zu zeigen, dass ich auf Schotter genauso schnell sein kann wie auf Asphalt."

Fotoquelle: xpb.cc

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