Kimi Räikkönen schied nach einem Fahrfehler am Sonntagmorgen aus

Rallye 2010

— 12.09.2010

Räikkönen: Missverständnis führt zu Ausfall

Kimi Räikkönen versteht den Aufschrieb seines Copiloten Kaj Lindström falsch und rutscht von der Strecke - Ausfall in Japan am Sonntagmorgen

An den ersten beiden Tagen der Rallye Japan lief für Kimi Räikkönen noch alles nach Plan. Zwar konnte der Citroën-Junior das Tempo seiner Markenkollegen an der Spitze nicht mitgehen. Doch dem WRC-Rookie gelang einer fehlerlose Fahrt, Dank der er sich auf Platz acht hielt - bis zum Sonntagmorgen.

In der ersten Prüfung des Finaltags der Rallye verstand Räikkönen den Aufschrieb seines Copiloten Kaj Lindström vor einer eher langsamen Kurve nicht richtig. Der C4 geriet zu weit nach außen, der Motor ging aus und das finnische Duo rutschte von der Piste. Das Auto blieb dabei zwar unbeschädigt, doch Räikkönen und Lindström steckten neben der Straße fest und konnten sich nicht aus eigener Kraft befreien.

"Nachdem wir so lange keine Fehler gemacht hatten, ist es wirklich enttäuschend, dass wir aufgrund so einer kleinen Sache aufgeben mussten", sagte Räikkönen. "Ich habe die Ansage einfach nicht richtig verstanden, weshalb wir am Kurveneingang einfach etwas zu schnell waren." Der Aufschrieb selbst sei aber vollkommen in Ordnung gewesen, der ehemalige Formel-1-Pilot nahm die Schuld für den Ausfall auf seine Kappe.

"Ich versuchte, das Auto noch abzufangen, aber unglücklicherweise konnte ich nichts mehr machen und wir rutschten raus", erklärte Räikkönen. "Wären dort ein paar Zuschauer gewesen, hätten wir kein Problem gehabt, es zurück auf die Straße zu schaffen. Aber es passierte an einer Stelle, wo niemand sonst war."

Lindström war nach dem Ausfall enttäuscht. "Das haben wir nicht verdient", sagte der erfahrene Copilot. "Es war niemandes Fehler. In einem Rallye-Auto geht immer eine Menge vor sich, da passiert es sehr leicht, dass man eine Ansage falsch versteht. Außerdem war es eine knifflige Stelle." Räikkönen zog dennoch ein versöhnliches Fazit: "Wir haben trotzdem eine Menge gelernt. Jetzt stehen wir vor zwei Asphalt-Rallyes. Dort werden wir unser Bestes geben, um gute Ergebnisse zu holen."

Im Vergleich zum Saisonbeginn tut sich der frühere Formel-1-Weltmeister inzwischen wesentlich leichter in der WRC. "Wenn ich heute mit der ersten Rallye in Schweden vergleiche - wir wissen jetzt so viel mehr", bekannte Räikkönen. "Es wäre so viel einfacher, wieder bei einer Rallye zu starten, die man schon einmal gefahren ist. Jede Rallye ist neu. Es ist einfach die Erfahrung, die uns fehlt."

Fotoquelle: GEPA

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