Kimi Räikkönen peilt bei der Rallye Frankreich wieder die Top 5 an

Rallye 2010

— 27.09.2010

Räikkönen im Elsass: "Wie mit Ferrari in Monza"

Kimi Räikkönen weiß zwar nicht, was ihn am Wochenende bei der Rallye Frankreich erwartet, peilt beim Heimlauf von Citroën aber die Top 5 an

Kimi Räikkönen hat sich zwar mit einem erfolgreichen Gaststart bei der Rallye Vosgien vor zwei Wochen auf die anstehende Rallye Frankreich vorbereitet. Aber so wirklich weiß der Finne noch nicht, was ihn am Wochenende auf den Straßen quer durch das Elsass erwartet. Für den früheren Formel-1-Weltmeister ist Frankreich der zehnte WRC-Lauf am Steuer seines Citroën C4 WRC. Und er möchte wie schon in Bulgarien zeigen, dass Asphalt nun einmal der Untergrund ist, mit dem er am besten zurechtkommt.

"Es wird nicht einfach, das steht fest", blickt Räikkönen auf das Wochenende voraus. 2Aber ich hoffe, dass wir in Frankreich ein gutes Ergebnis holen können. Wenn wir ein ähnliches Tempo gehen können wie in Bulgarien und in die Top 5 fahren, dann wäre es wirklich gut. Das Problem ist, dass es immer schwierig ist, konkrete Ergebnisse vorauszusagen, wenn man nicht weiß, wie die Route sein wird."

Doch da geht es ihm wie allen anderen, denn das Elsass ist neu im WRC-Kalender, nachdem die Rallye Frankreich bisher auf Korsika ausgetragen wurde. Räikkönen könnte entgegenkommen, dass alle Neuland betreten müssen: "Das war schon in der Türkei und in Bulgarien der Fall. Und beide Rallyes liefen gut für uns. Wenn wir genauso viel Erfahrung haben wie die anderen Crews, ist es für uns definitiv einfacher, das Tempo mitzugehen. Das ist ein weiterer Beweis dafür, dass es wichtig ist, geduldig zu bleiben und so viel Erfahrung wir möglich zu sammeln."

Sein Hauptaugenmerk gilt der Recce, bei der er "den bestmöglichen Aufschrieb" erarbeiten möchte. Ansonsten ist der "Iceman" optimistisch: "Wir haben uns seit Beginn der Saison in allen Bereichen verbessert, und ich fühle mich jetzt viel wohler im Auto. Also hoffe ich, dass ich an diesem Wochenende weitere Fortschritte machen kann." Und er erwartet sich eine tolle Rallye, denn schließlich ist das für Citroën ein wichtiger Lauf: "Es ist ein bisschen, wie wenn man in Monza für Ferrari fährt!"

Co-Pilot Kaj Lindström geht mit realistischen Erwartungen in die Rallye: "Wir lernen Schritt für Schritt dazu. Manchmal vergessen die Leute, dass das erst Kimis erstes Jahr im Rallyesport ist, und dass noch nie jemand ohne Erfahrung direkt in die Topklasse eingestiegen ist, um dort gegen die Besten der Besten anzutreten. Kimi schlägt sich bisher sehr gut, und ich bin sicher, dass er sich in Frankreich weiter steigern kann. Apshalt ist ein Untergrund, den er ein bisschen besser kennt. Und wir werden zusammen einen guten Aufschrieb erarbeiten, damit Kimi sein Talent in den Prüfungen ausspielen kann."

Fotoquelle: Citroen

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