Kris Meeke sitzt hinterm Lenkrad, wenn Prodrive und MINI in die WRC einsteigen

Rallye 2010

— 13.10.2010

Meeke und MINI: "Ein Traum wird wahr"

Der künftige MINI-Pilot Kris Meeke freut sich auf seine Herausforderung bei Prodrive und ist gespannt auf seine erste Saison in der Rallye-WM (WRC) 2011

Seit wenigen Wochen ist klar: Kris Meeke wird der Intercontinental Rally Challenge (IRC) zum Ende dieser Saison den Rücken kehren, um 2011 ein vollkommen neues Abenteuer in der Rallye-WM (WRC) zu beginnen. Der britische Rennfahrer hat einen langfristigen Vertrag beim Prodrive-Team unterschrieben, das ab dem neuen Rennjahr für den Einsatz der MINI-Rallyeautos zuständig ist.

Entsprechend euphorisch gibt sich Meeke: "Ein Traum wird wahr. Es ist ziemlich surreal", sagt der 31-Jährige gegenüber 'Autosport'. "Um ehrlich zu sein: Ich war dermaßen beschäftigt, dass ich bislang keine Minute hatte, um darüber nachzudenken. In den vergangenen Monaten war ich nur drei Tage lang zuhause. In zehn Wochen absolvierte ich sechs Rallyes und acht Testfahrten mit drei Herstellern."

Langsam aber sicher wird Meeke aber klar, welche Aufgabe vor ihm liegt: "Es ist eine fantastische Möglichkeit für mich", findet der Brite. "Die WRC ist die 'Königsklasse' dieser Sportart und dem muss ich gerecht werden. 2011 wird großartig. Es wird eine spannende Reise und es fühlt sich richtig an. Ich werde die Chance haben, mich in das Team einzufinden, denn wir haben einen Langzeitvertrag."

An erster Stelle steht in der kommenden Saison zweifelsohne das Einleben im neuen Umfeld, wie Meeke erläutert. "In meiner Karriere war ich bisher stets mit normalen Motoren unterwegs, jetzt muss ich mich an den Turbo gewöhnen und speziell an das Drehmoment. Andererseits müssen die aktuellen Piloten sich auf ein geringeres Drehmoment und auf etwas weniger PS einstellen."

"Gerade das macht die kommende Saison so faszinierend. Es gibt einfach so viele Fragen, die niemand beantworten kann", meint der IRC-Titelträger des vergangenen Jahres und fügt hinzu: "Es ist vollkommen richtig, die erste Saison als Entwicklungsjahr zu deklarieren." Auf diese Weise würde man den Stolpersteinen zum Beginn des WM-Projektes am besten aus dem Weg gehen, erklärt Meeke.

"Man hat schon oft gesehen, wie Teams zum ersten Event des Jahres gekommen sind und Probleme mit ihrer Entwicklung hatten, sodass sie hinterher stets aufholen mussten", hält der künftige MINI-Fahrer fest und spricht sich für den Prodrive-Weg aus: "Es auf diese Weise anzugehen macht Sinn. Wir schieben keine Panik. Wir testen, dann kommt ein Event, dann testen wir wieder."

Fotoquelle: IRC

Weitere Rallye Themen

News

Hyundai präsentiert den i20 für die WRC 2017

News

Monza-Rallye: Impressionen aus Italien

News

Valentino Rossi gewinnt zum fünften Mal die Monza-Rallye

News

Al-Attiyah hat Interesse: Kommt das Volkswagen-Privatteam?

Diesen Beitrag empfehlen

Kommentare

Datenschutz

Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen

comments powered by Disqus
Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.