Petter Solberg gibt alles und noch mehr, um in Spanien zu gewinnen

Rallye 2010

— 19.10.2010

Petter Solberg: "Ich will unbedingt gewinnen!"

Petter Solberg will in Spanien nicht weniger erreichen als den Sieg - Um gegen die Werksteams zu bestehen, ist er sogar an sein privates Erspartes gegangen

Petter Solberg ist ein zäher Kämpfer mit viel Biss. Das beweist er einmal mehr vor der Rallye Spanien. Der Norweger hat sich kein geringeres Ziel gesetzt, als auf dem Schotter-Asphalt-Mix in Katalonien auf die oberste Stufe des Podests zu fahren und zu gewinnen. Um das gegen die stark aufgestellten Werksteams zu schaffen, hat er das Teambudget sogar mit einem Mitteln von seinem privaten Konto aufgebessert.

"Ich will diese Rallye wirklich unbedingt gewinnen", sagt Solberg. "Und wenn es am ersten Tag trocken ist, dann bin ich überzeugt, dass wir es auch können. Ich werden alles tun, was in meiner Macht steht - und sogar noch mehr - um ganz vorn zu landen. Für kleine Privatteams ist es nicht einfach, es gegen die großen Hersteller aufzunehmen. Deshalb habe ich diesmal auch etwas von meinem privaten Ersparten mit eingebracht, damit wir gegen die anderen eine echte Chance haben." Eine Investition, die sich lohnen könnte, denn mit einem Erfolg in Spanien verhandelt es sich auch leichter mit potenziellen Sponsoren.

Seit mittlerweile fünf Jahren wartet der frühere Weltmeister darauf, endlich wieder einen WRC-Sieg zu holen. Und in Spanien sieht er am kommenden Wochenende die beste Chance dazu. Solberg ist neben Sébastien Loeb der einzige aktuelle WRC-Pilot, der einen WM-Lauf auf Asphalt gewinnen konnte, 2003 auf Korsika. Der Lauf am Wochenende wird jedoch nicht rein auf Asphalt gefahren, sondern der Freitag ist ein Schottertag. Aber Solberg sieht darin einen weiteren Faktor, der ihm in die Hände spielen könnte.

"Wenn alles gut funktioniert, dann könnte ich am Ende des Schottertags in einer sehr guten Position sein", wird der Norweger von 'wrc.com' zitiert. Solberg geht als Fünfter auf die Piste und hofft auf trockene Bedingungen. Denn dann müssen die vier Autos vor ihm die Straße kehren. Das kostet Zeit, während der Norweger selbst dann eine freie Linie hätte. Damit könnte er sich an die Spitze des Klassements setzen, um seinen Vorsprung an den beiden Asphalttagen dann weiter auszubauen.

"In Frankreich hatte Sébastien Loeb als Erster auf der Straße zweifellos die beste Startposition", erklärt Solberg. "Er hatte eine saubere Straße, während der Rest von uns in den Kurven mit Matsch kämpfen musste. Das Cutten wird in Katalonien zwar nicht so schlimm sein, aber wenn es nass sein sollte, ist es immer noch am besten, als Erster zu fahren."



Fotoquelle: www.xpb.cc

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