Sébastien Loeb glaubt nicht, dass Dani Sordo seine Hilfe braucht oder will

Rallye 2010

— 21.10.2010

Loeb: "Ich bremse nicht für Sordo"

Sébastien Loeb kann nur lachen, wenn er gefragt wird, ob er Dani Sordo helfen wird, bei seinem Heimlauf den Sieg zu holen: "Wenn ich fahre, dann um zu gewinnen"

Eigentlich könnte Sébastien Loeb seinem Noch-Teamkollegen Dani Sordo, der sich schon mehrfach teamtaktisch in seine Dienste gestellt hat, einen Gefallen tun. Sollte sich die Rallye Spanien so entwickeln, dass Loeb am Sonntag vor Sordo führt, könnte er ja vom Gas gehen und seinem Kollegen seinen lang ersehnten ersten WRC-Sieg überlassen. Schließlich muss Loeb nicht gewinnen, seinen siebten Weltmeistertitel hat er ohnehin schon in der Tasche. So sehen es zumindest manch Beobachter.

Doch Loeb kann bei dieser Vorstellung nur lachen. Wenn sich die Chance bietet, dann will er in Salou seinen 61. WRC-Sieg einfahren. "Die Leute haben mich gefragt, ob ich langsam fahren werde. Sie wollen wissen, ob ich Dani gewinnen lasse. Natürlich werde ich das nicht tun. Wenn ich fahre, dann fahre ich, um zu gewinnen", wird der Citroën-Star von 'Autosport' zitiert.

"Ich würde lieber zu Hause bleiben, als hierher zu kommen, ohne mit um den Sieg fahren zu wollen. Ich will Dani nicht absichtlich gewinnen lassen", betont Loeb. Und der Rekordweltmeister gibt zu bedenken: "Glaubt ihr wirklich, dass Dani gern unter solchen Umständen gewinnen würde? Er will nicht, dass ich ihn einfach vorbeilasse, wenn ich in Führung liege."

Zudem geht Loeb davon aus, dass Sordo auch ohne seine Hilfe ganz gute Chancen auf den Sieg hat. Denn der Umstand, dass der Spanier am Freitag als Fünfter in die Schotterprüfungen startet, könnte ihm in die Karten spielen. "Es wird schwer sein, ihn zu schlagen", prophezeit Loeb. "Er könnte sich am ersten Tag einen Vorsprung von 30 Sekunden herausfahren. Und es ist hier wirklich schwer, das auf Dani wieder aufzuholen."

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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