Sébastien Loeb führt in Wales das Feld von 63 Startern an

Rallye 2010

— 02.11.2010

Nennliste: 63 Autos beim WRC-Finale

Bei der Rallye Wales werden kommende Woche 63 Autos an den Start gehen, darunter zum letzten Mal 15 WRC-Boliden mit Zwei-Liter-Turbomotor

Kommende Woche geht die WRC-Saison 2010 mit dem Finale bei der Wales-Rallye (10. bis 14. November) zu Ende. Dabei geht noch einmal ein groes Feld an den Start: Insgesamt haben 63 Crews fr den Schotterlauf gemeldet. Dabei werden zum letzten Mal die aktuellen WRC-Boliden mit Zwei-Liter-Turbomotor zu erleben sein, denn ab der kommenden Saison wird die neue Fahrzeuggeneartion mit 1,6-Liter-Turbomotor eingesetzt.

Insgesamt 15 WRC-Autos der aktuellen Generation sind bei der Abschiedsvorstellung in den walisischen Wldern dabei. Angefhrt wird das Feld vom siebenmaligen Weltmeister Sbastien Loeb. Da die Rallye rund um Cardiff auf Schotter gefahren wird, fhrt Sbastien Ogier wieder an Loebs Seite im Citron-Werksteam. Der junge Franzose sorgte in Wales schon vor zwei Jahren fr Aufsehen. Damals gab er in Wales sein Debt im C4 WRC und fhrte die Rallye bei Eis und Schnee zwischenzeitlich an. Dani Sordo fhrt neben Kimi Rikknen im Citron-Junior-Team

Das Ford-Werksteam hofft in Wales auf einen erfolgreichen Saisonabschluss. Jari-Matti Latvala will sich im Kampf um Platz zwei der Gesamtwertung gegen Ogier und Petter Solberg durchsetzen, sein Teamkollege Mikko Hirvonen konnte in Wales bereits einmal gewinnen. Solberg startet in Wales zum letzten Mal mit einem privaten Citron C4 WRC.

US-Star Ken Block startet in seinem Ford Focus des Monster-Teams zum ersten Mal in Wales. Das Stobart-Team setzt beim Finale drei Focus ein: Neben den Stammpiloten Matthew Wilson und Henning Solberg fungiert der dreimalige Chinesische Rallyemeister Liu Chao Dong als Gaststarter in der Ford-B-Mannschaft.

In der S-WRC fllt in Wales die Titelentscheidung. Im Rennen um die Meisterkrone sind noch Jari Ketomaa und Xevi Pons (beide Ford Fiesta) sowie Patrik Sandell (Skoda Fabia). In der P-WRC ist Armindo Araujo (Mitsubishi) auf dem besten Weg, seinen Titel zu verteidigen. Das kann allerdings Subaru-Pilot Patrik Flodin noch verhindern.

Fotoquelle: xpb.cc

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