Kimi Räikkönen will zum Abschluss seiner Debütsaison weiter lernen

Rallye 2010

— 08.11.2010

Tückisches Wales: Räikkönen vertraut auf Lindström

Zum Abschluss seiner Debütsaison wartet auf Kimi Räikkönen in Wales noch einmal eine Herausforderung - 2010 lief nicht ganz nach Plan, hat aber Spaß gemacht

Die Zeit vergeht: Am kommenden Wochenende geht Kimi Räikkönens Debütsaison in der WRC mit dem Finale in Wales zu Ende. Bisher konnte er im Citroën C4 WRC des Junior-Teams 21 Punkte sammeln. Dieses Konto möchte er noch einmal aufstocken, auch wenn der Klassiker in Wales für seine Tücken bekannt ist.

"Unsere Saison ist nicht ganz nach Plan verlaufen, aber damit hatte ich eigentlich auch gerechnet", bilanziert Räikkönen vor dem Finale. Das ist völlig normal, wenn man etwas so Neues lernt. Aber es hat mir wirklich Spaß gemacht. Nicht viele Leute bekommen die Chance, auf einem so hohen Niveau zu fahren, und ich möchte all das nutzen, was ich in diesem Jahr gelernt habe. Wie jeder Fahrer, der in einer komplett neuen Disziplin, die so speziell ist wie der Rallyesport, hatte ich meine Höhen und Tiefen."

Und das wird auch beim Finale in Wales nicht anders sein, prophezeit der "Iceman". "Ich bin mir sicher, dass die Rallye Großbritannien ein ziemlich tückisches Finale wird, denn ich habe gehört, dass der Grip dauernd wechselt", sagt Räikkönen. "Und ich weiß, dass das Wetter schlecht wird. Aber man lernt mehr, wenn man ans Limit geht. Ich freue mich schon sehr darauf."

Wichtig sei, sich bei der Recce optimal auf die Gegebenheiten vorzubereiten. "Dann müssen wir mit einem vernünftigen Tempo anfangen und danach im weiteren Rallyeverlauf die Lücke nach vorn schrittweise schließen", lautet Räikkönens Plan. "Unsere Gegner haben auf diesen Straßen mehr Erfahrung als wir, obwohl Kaj einige der Prüfungen kennt. Wenn das bedeutet, dass wir unseren Aufschrieb so machen können wie bisher, wäre das ein kleiner Bonus."

In Wales kann es der Finne mit strömendem Regen zu tun bekommen, gefrierendem Nebel und sogar Eisplatten - oder allem auf einmal. Von daher verlässt er sich wieder auf seinen Beifahrer Kaj Lindström, der ihn sicher an allen potenziellen Gefahren vorbei lotsen soll.

"Wie in Finnland ist der Rallyesport auch in Großbritannien ein Teil der regionalen Kultur", weiß Lindström, der schon die Britische Meisterschaft gewonnen hat. "Die Zuschauer sind immer richtig enthusiastisch, und wo auch immer wir hinkommen, werden wir massiv unterstützt. Das brauchen wir auch, da dies mit die schwierigsten Prüfungen des ganzen Jahres sind. Wenn es regnet, wird der Belag einfach zu Matsch und dann wird es unglaublich rutschig. Unser Ziel ist einmal mehr, die Rallye einfach zu beenden. Wir sind hier, um zu lernen. Und deshalb müssen wir durch alle Prüfungen kommen."

Fotoquelle: GEPA

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