Sébastien Loeb rechnet in Wales mit mehr Gegenwehr als in Spanien

Rallye 2010

— 08.11.2010

Loeb sieht viele potenzielle Wales-Sieger

Sébastien Loeb im Kurzinterview über seine Erwartungen für das Saisonfinale und die Entwicklung des C4 WRC in den vergangenen vier Jahren

Eine Rallye muss Sébastien Loeb noch absolvieren, bevor er sich als siebenmaliger Weltmeister in die kurze Winterpause verabschieden kann. Der Citroën-Star würde natürlich auch beim Finale in Wales gewinnen, wartet aber noch die Bedingungen ab - und die Performance der Konkurrenz.

Frage: "Vor der Rallye Spanien hast du gesagt, dass du keine großen Risiken eingehen wird, nur um die Rallye zu gewinnen. Du hast aber doch gewonnen! Was hast du für uns bei der Rallye Großbritannien auf Lager?"
Sébastien Loeb: "Es macht immer mehr Spaß, wenn man sich nicht ans Drehbuch halt, oder? Ich komme entspannt nach Wales. Wenn ich die Route mag, wenn ich mich nach der Recce entsprechend fühle und wenn das Wetter passt, dann werde ich um den Sieg kämpfen."

"Wenn ich da bin, werde ich sehen, ob ich das richtige Gefühl für diese Rallye habe oder nicht - das hängt von den Bedingungen ab. Wenn wir wie 2008 mit Schotterreifen auf vereisten Prüfungen fahren, dann werde ich wohl nicht alles geben, um die ultimativen Zehntel heraus zu holen."

Frage: "Auf Schotter wirst du wahrscheinlich mehr Rivalen haben..."
Loeb: "Das stimmt. In Spanien war Dani Sordo der einzige, der mir hätte das Leben schwer machen können, aber er hat am ersten Tag schon viel Zeit verloren. Sébastien Ogier hat zu viel versucht und ist abgeflogen. Das wird in Großbritannien anders sein. Ogier, Solberg, Latvala und Hirvonen - das sind alles potenzielle Sieger. Umso mehr, als nocht drei von ihnen um den zweiten Gesamtrang kämpfen."

Frage: "Das wird deine letzte Rallye im C4 WRC. Du bist nicht gerade ein Nostalgiker, aber wie bewertest du die Entwicklung des Autos über die vergangenen vier Jahre?"
Loeb: "Ein Rennwagen, der weiter entwickelt wird, ist ein bisschen wie ein Kind, das man nicht aufwachsen sieht! Die Evolution des C4 WRC ist in kontinuierlichen kleinen Schritten voran gegangen. Außer der Lackierung wurde nichts fundamental geändert!"

"Aber wenn man mich heute in das 2007er-Auto setzen würde, würde ich mich schon fragen, ob da nicht ein Problem ist. Wenn mir etwas in Erinnerung bleibt, dann der Wechsel auf Pirelli 2008. Ihre Struktur war ganz anders als das, was wir davor gekannt haben, und wir musste die Schotter-Aufhängung umfassend modifizieren."

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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