Sébastien Loeb bestreitet seine letzte Rallye mit dem erfolgreichen C4 WRC

Rallye 2010

— 09.11.2010

Citroën peilt den letzten C4-Sieg an

Sébastien Loeb und Sébastien Ogier bestreiten in Wales im Werksteam die Abschiedsvorstellung für den C4 WRC - Loeb ohne Druck, Ogier voller Ehrgeiz

55 Rallyes hat Citroën in den vergangenen vier Jahren mit dem C4 WRC bestritten und dabei bisher 35 Siege geholt. Am kommenden Wochenende fällt in Wales der Vorhang für die derzeitige Generation World Rally Cars - und die Franzosen möchten den C4 WRC mit dem 36. Sieg in den "Ruhestand" verabschieden. Zum Saisonfinale in Großbritannien wird Sébastien Ogier wieder an der Seite des siebenmaligen Weltmeisters Sébastien Loeb fahren.

Loeb kann ohne Druck in die Wales-Rallye starten, das hindert ihn aber nicht daran, Vollgas zu geben, wenn alles für ihn passt. "Wenn wir in eine Rallye starten, dann wollen wir gewinnen", sagt der siebenmalige Weltmeister. "Wenn ich mich gut fühle und die Bedingungen annehmbar sind, gibt es keinen Grund, warum ich nicht versuchen sollte, in Wales meinen dritten Sieg in Folge zu holen."

Während Loeb seinen Weltmeistertitel bereits seit der Rallye Frankreich sicher hat, ist der zweite Gesamtrang noch heiß umkämpft. Auf dieser Position liegt derzeit Ogier. Und er will den zweiten Platz verteidigen. Er hat elf Punkte Vorsprung auf Jari-Matti Latvala und 16 Punkte Vorsprung auf Petter Solberg. In Wales fährt Ogier zum dritten Mal für das Citroën-Werksteam, in der kommenden Saison wird er dort Stammpilot.

"Zu Beginn der Saison hätten wir nicht gedacht, dass wir um den zweiten Gesamtrang kämpfen werden", räumt Ogier ein. "Das wurde erst im Lauf der Saison unser Ziel. Wir haben in Frankreich und Spanien ein paar Punkte verloren. Aber wir sind immer noch vorn und ein Platz auf dem Podium würde ausreichen, egal wo unsere beiden Gegner landen."

"Aber ich werde mich nicht zurückhalten und nur so schnell fahren, wie nötig ist, um die 15 Punkte für den dritten Platz zu holen", kündigt Ogier an. "Ich habe mich mit einem Fitnesskurs in den Pyrenäen auf diese Rallye vorbereitet und ich werde in Wales tiptop in Form sein."

Wie schwierig die Wales-Rallye ist, hat Ogier schon bei seinem WRC-Debüt 2008 festgestellt. Damals führte er sensationell nach den ersten beiden Prüfungen, flog dann aber ab: "Das war alles ein bisschen verrückt, weil es unser erster WRC-Lauf war. Dann kam der Abflug und ich habe das Ziel nur dank SupeRally gesehen. Im vergangenen Jahr sind wir mit einem mechanischen Problem ausgeschieden. Von daher gehe ich die Rallye mit der nötigen Demut an."

Fotoquelle: xpb.cc

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