Citroën-Sportchef Olivier Quesnel kann sich eine Rallye in China gut vorstellen

Rallye 2010

— 05.12.2010

Quesnel will die WRC in China sehen

Citroën-Sportchef Olivier Quesnel wünscht sich eine Rallye in China - Der asiatische Markt ist für die Hersteller auf kommerzieller Seite sehr wichtig

Der asiatische Markt wird für die Automobilhersteller immer wichtiger. Neben der Formel 1 zieht es auch die Sportwagen und zuletzt auch wieder die DTM nach Asien. Die Rallye-WM fährt derzeit in Japan, aber China ist nach einem Gastspiel im Jahr 1999 nicht mehr im Kalender vertreten. Seither findet die Veranstaltung im Rahmen der Asien-Pazific-Rallye-Meisterschaft (APRC) statt. Citroën-Sportchef Olivier Quesnel war in seiner Funktion als Peugeot-Sportchef beim 1.000 Kilometer Rennen in Zhuhai im November, und hat sich seine Gedanken über den Austragungsort gemacht.

"Wir haben jetzt keine Eile, aber wir dürfen China nicht vergessen. Ich war mit Peugeot in China und ich war sehr beeindruckt. Sportlich gesehen zählt ein Sieg in Le Mans natürlich mehr als ein Triumph in Zhuhai, aber auf der kommerziellen Seite ist Zhuhai zehnmal besser als Le Mans", findet Quesnel.

"Peugeot war sehr erfreut über unseren Sieg in Zhuhai. Ich verstehe jetzt, was es bedeutet Autos zu verkaufen. Das ist die Zukunft dieser Marke und genauso sollte es auch für Citroën, Ford, MINI und Volkswagen sein. Ich bin mir sicher, dass FIA-Präsident Jean Todt das versteht und etwas tun wird."

Quesnel wünscht sich auch Rallyes in Brasilien und Russland. In beiden Ländern ist die Intercontinental Rallye Challenge bereits gefahren. Todt will den WRC-Kalender in Zukunft ändern und wieder mehr zu seiner Basis führen. Die Etappen sollen länger werden und die Veranstalter genießen bereits mehr Freiheiten. So darf wieder auf gemischtem Belag gefahren werden und auch Nachtprüfungen sind wieder denkbar.

Fotoquelle: Citroën

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