Sébastien Ogier ist in der abgelaufenen Saison teilweise sehr risikobereit gefahren

Rallye 2010

— 07.12.2010

Quesnel: Ogier wird 2011 nicht so ungestüm sein

Citroën-Sportchef Olivier Quesnel geht davon aus, dass sein Schützling Sébastien Ogier aus seinem Unfall in Wales etwas gelernt hat

In der Saison 2010 hat Sébastien Ogier an der Spitze mitkämpfen können und in Portugal sensationell seine erste Rallye gewonnen. Im September bestätigte der Franzose den Triumph mit einem weiteren Sieg. Citroën holte den 26-Jährigen für die volle Saison 2011 in das Werksteam an die Seite von Dauerweltmeister Sébastien Loeb. Die letzten Rallyes fuhr Ogier voll auf Angriff, da er sich auf die Zukunft konzentrierte und versuchte, Loeb unter Druck zu setzen.

Für das Punktekonto war diese Herangehensweise nicht gerade förderlich. Durch die Platzierungen sechs, zehn und dem Ausfall in Wales rutschte Ogier von Platz zwei auf Rang fünf ab. "Es war eine schlechte Sache für eine gute Sache", findet sein Chef Olivier Quesnel bei 'WRC.com'. "Der Unfall in Großbritannien war für mich keine Überraschung, denn er hatte mit Petter Solberg und Loeb gekämpft. Er hatte keinerlei Erfahrung in Wales, wo es sehr schwierig ist."

"Er ist ein Sieger, aber er war zu ambitioniert. Er braucht die Erfahrung, um zu verstehen was alles passieren kann. Das wird seiner Selbstkontrolle helfen. Der Unfall hat ihm für das nächste Jahr geholfen, also sehen wir das positiv." In den kommenden Wochen wird Ogier ausgiebig den neuen Citroën DS3 testen, um das neue Renngerät fit für die Schweden-Rallye Anfang Februar zu machen.

Fotoquelle: xpb.cc

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