Der neue Ford Fiesta wurde zuletzt im schwedischen Kall ausführlich getestet

Rallye 2010

— 21.12.2010

Ford beschließt Fünftagestest in Schweden

Nach fünf Tagen auf schwedischen Teststraßen und rund 1250 Kilometern zieht Ford ein positives Fazit: Der neue Fiesta macht sehr gute Fortschritte

Die beiden Ford-Werkspiloten Mikko Hirvonen und Jari-Matti Latvala nutzten die Winterpause der Rallye-WM (WRC), um im schwedischen Kall einige Testläufe in ihrem neuen Fiesta-Fahrzeug zu absolvieren. An insgesamt fünf Probetagen legte das Duo knapp 1250 Kilometer zurück und konnte viele wichtige Erkenntnisse sammeln. Nun steht der Ford-Mannschaft eine arbeitsreiche Zeit ins Haus.

Dies bestätigt der Technische Direktor des Teams, Christian Loriaux, gegenüber 'WRC.com'. "Wir dürfen nicht zu viel über das Auto verraten, aber wir brachten etwa 250 Kilometer pro Tag zustande. Es gibt noch ein paar Dinge, die wir verbessern müssen. Das ist aber vollkommen normal. Es war jedenfalls ein positiver Test und die Fahrer sind ziemlich zufrieden", hält der Ford-Technikchef fest.

"Wir haben halt das Problem, dass wir noch nicht wissen, wo wir im Vergleich zu unseren Rivalen stehen. Bis zur ersten Prüfung in Schweden werden wir diesbezüglich wohl im Dunkeln tappen", meint Loriaux. "Man kann den Fiesta nicht mit dem Focus vergleichen, denn dabei handelt es sich um komplett unterschiedliche Autos, die in komplett unterschiedlichen Reglements eingesetzt werden."

Aus diesem Grund sei eine gründliche Entwicklung das A und O: "Es wird nun recht hektisch zugehen, denn wir haben uns vorgenommen, zehn Fahrzeuge für Schweden vorzubereiten. Außerdem möchten wir das Auto noch verbessern. Darüber hinaus steht noch die Homologierung an. Das alles sollte uns ziemlich auf Trab halten – wir müssen uns ja schließlich auch auf den nächsten Test vorbereiten."

Fotoquelle: Ford

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