Monte Carlo könnte auch künftig Gastgeber für die IRC bleiben

Rallye 2010

— 31.12.2010

Monte-Boss: Auch künftig eher IRC als WRC

Offen für viele Amateure und mehr Flexibilität in der Planung: Diese Gründe sprechen für den Automobile Club de Monaco auch weiter dafür, auf die IRC zu setzen

In knapp drei Wochen ist es soweit: Am 18. Januar startet die Jubiläumsauflage der Rallye Monte Carlo. Der Klassiker feiert dieses Mal seinen 100. Geburtstag. Während die "Monte" über Jahrzehnte traditionell der Auftakt für die Rallyeweltmeisterschaft WRC war, ist sie nun zum dritten Mal der erste Saisonlauf der Intercontinental Rally Challenge IRC.

Die beiden Serien buhlen um die Gunst der Monegassen, schließlich schmückt die legendäre Rallye jeden Kalender. Doch es sieht so aus, als ob der Veranstalter, der Automobile Club de Monaco, auch künftig eher mit der IRC als mit der WRC zusammenarbeiten möchte. Laut Rallyeleiter Rene Isoart sprechen unter anderem die größere Planungsflexibilität und die TV-Liveberichterstattung bei 'Eurosport' für die IRC.

Und: "Unsere Philosophie ist, eine möglichst hohe Zahl von Amatauerfahrern zu haben", sagt Isoart gegenüber 'Auto Hebdo'. "In der Weltmeisterschaft ist das heutzutage einfach nicht möglich. Wenn sich die Situation ändern, und sowohl Veranstaltern als auch Fahrern mehr Freiheiten gegeben werden, dann könnten wir darüber nachdenken, in der Zukunft wieder in die WRC zurückzukehren."

"Ich würde die Rallye gern an einem Freitagabend enden lassen, damit wir nicht in direkter Konkurrenz zu all den anderen Sportarten stehen, über die am Wochenende im Fernsehen berichtet wird", erklärt er weiter. "Eurosport hat da einen hervorragenden Job gemacht und deshalb tendieren wir natürlich in ihre Richtung." In der WRC enden die Rallyes meistens am Sonntag, in Ausnahmefällen am Samstag.

Die Monegassen haben das Gefühl, dass man seitens der Rallyeweltmeisterschaft nicht genügend Entgegenkommen zeigt. Dass FIA-Präsident Jean Todt den ACM mehrfach gebeten hat, mit der Rallye Monte Carlo in den WRC-Kalender zurückzukehren, mache ihn natürlich stolz, so Isoart, aber: "Ich habe den Eindruck, dass er uns nicht zuhört, wenn wir sagen, was wir wollen. Er möchte einfach, dass die Rallye Monte Carlo in die WRC zurück kommt, aber das war es dann."

Fotoquelle: IRC

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