In gut einer Woche wird es ernst für Ford und den Fiesta RS WRC

Rallye 2011

— 01.02.2011

Wilson: "So gut vorbereitet wie noch nie"

Ford sieht sich mit dem neuen Fiesta RS WRC für den Saionstart bestens gerüstet - Erste richtige Standortbestimmung aber erst in Portugal möglich

Der Countdown läuft: In einer Woche schlägt die WRC in Schweden ihre Zelte auf, in neun Tagen startet die Saison 2011. Und in neun Tagen werden die neuen Autos von Citroen und Ford vor ihre erste große Bewährungsprobe gestellt. Bei haben intensiv an DS3 WRC und Fiesta RS WRC gearbeitet. Und bei Ford sieht man sich sogar so gut gerüstet wie noch nie vor einem Saisonstart.

"In den vergangenen Jahren haben wir vor der ersten Rallye mal einen Tag hier und einen Tag dort getestet. Aber mit dem Fiesta haben wir tausende Testkilometer abgespult. Und wir hatten Zeit", wird Ford-Teamchef Malcolm Wilson von 'Autosport' zitiert. In der kurzen Winterpause blieb oft nicht mehr Zeit für mehr. Doch an der neuen Generation WRC-Autos feilen die Hersteller schon seit Langem. Entsprechend umfangreich war das Testprogramm: Der Fiesta hat schon 11.000 Kilometer unter seine Räder gebracht.

"Das bedeutet, dass wir besser vorbereitet sind als je zuvor. Es ist toll, wenn man so in die neue Saison geht", sagt Wilson. Doch er schränkt sofort ein, dass Rivale Citroen mit seinem DS3 WRC auch unermüdlich getestet und gearbeitet hat. Und der Ford-Teamchef will das erste Aufeinandertreffen in Schweden ohnehin nicht überbewerten.

Auch Wilson ist der Meinung, dass die Schneerallye zum Auftakt nur eine Momentaufnahme ist. Eine erste wirkliche Standortbestimmung ist frühestens beim dritten Saisonlauf in Portugal möglich. "Wir haben in Schweden eine ganz gute Statistik. Unsere beiden Fahrer haben dort schon gewonnen, aber Schweden ist ein recht spezieller Lauf", gibt Wilson zu bedenken. "Gleiches gilt für Mexiko, weil dort in großer Höhe gefahren wird. Ich denke, dass wir erst sehen werden, wo wir mit den Autos stehen, wenn wir in Portugal auf Meereshöhe fahren."

Ford setzt übrigens eine ganze Armada neuer Fiesta RS WRC ein. Das ist auch möglich, weil sich M-Sport als betreuende Rallyeschmiede allein auf die WRCs konzentriert und in diesem Jahr kein S2000-Fahrzeug einsetzt. So werden in Schweden neun der neuen Fiestas an den Start gehen, bis Portugal sind es dann zehn. Im weiteren Saisonverlauf zeigt sich dann auch noch, wie viele Autos in den Kundensport gehen.

Fotoquelle: Ford

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