Alt und neu: Treffen sich zwei MINIs in Monte Carlo

Rallye 2011

— 02.02.2011

MINI: Zurück in Monte Carlo

Bei der Rallye Monte Carlo Historique wurde das Siegerauto aus den 1960ern vom WRC-Team in Empfang genommen - Straffes Testprogramm für Sordo und Meeke

MINI ist zurück in Monte Carlo. Dort traf der ruhmreiche Sieger der berühmten Rallye Monte Carlo aus den 1960er-Jahren auf den neuen MINI WRC, mit dem die Marke 2011 ihre Rückkehr in den Rallyesport feiert. Der Finne Rauno Aaltonen erreichte heute am Steuer eines historischen Mini das Ziel der Rallye Monte Carlo Historique und wurde von den aktuellen MINI-WRC-Fahrern empfangen. Kris Meeke und Dani Sordo treten an, um die Erfolgsgeschichte von MINI im Rallyesport fortzuschreiben.

Für das Fahrerduo ist dies ein Zwischenstopp in der straffen Vorbereitung auf die ersten Einsätze des MINI-WRC-Teams bei ausgewählten Rallyes der Rallye-Weltmeisterschaft 2011, ehe das Team 2012 die komplette Saison bestreiten wird. Bevor der erste Start auf dem Programm steht, geht es für Meeke und Sordo zunächst von Monaco nach Spanien, wo sie das brandneue Testauto auf Herz und Nieren prüfen werden. Am 13. April folgt dann die offizielle Vorstellung des MINI-WRC-Teams im Werk Cowley bei Oxford, wo alle MINI-Modelle gefertigt werden.

Aaltonen, der die Rallye Monte Carlo 1967 in einem MINI-Werksauto gewonnen hatte, legte nach dem Start im marokkanischen Marrakesch am 26. Januar mit seinem Co-Piloten Helmut Artacker insgesamt 4.101 Kilometer zurück. Er sagte nach seiner Ankunft am Hafen des Fürstentums in den frühen Morgenstunden: "Das war für uns eine lange, aber sehr schöne Fahrt. Zu unserer Zeit war die Rallyeversion des MINI nicht gerade komfortabel. Unser Auto hier war jedoch mit modernen Stoßdämpfern ausgerüstet und wirklich bequem zu fahren, so dass ich selbst nach über 4.000 Kilometern kein bisschen müde bin."

"Zum Teil bekamen wir es mit Schnee zu tun, ohne davon vorher gewusst zu haben", so Aaltonen weiter. "Wir hatten nicht die entsprechenden Reifen für diese Verhältnisse dabei, so dass wir über 100 Positionen eingebüßt haben. Auf dem letzten Teilabschnitt war eine Menge los, wir haben hart gekämpft, und die Atmosphäre war großartig."

Auch der Nordire Paddy Hopkirk, der die Rallye Monte Carlo 1964 gewonnen hatte, begrüßte Aaltonen nach dessen Fahrt durch Nordafrika und Südeuropa. Er meinte: "Es ist sehr spannend, hier zu sein. Ich bin begeistert, wie gut sich Rauno präsentiert hat und wie gut das Auto aussieht. Es ist einfach toll, dass die Tradition wieder zum Leben erweckt wird. Als ich die Rallye Monte Carlo gewonnen habe, war das nicht nur eine Motorsport-Nachricht, sondern eine Geschichte für die Titelseiten. Damals bekam ich sogar ein Telegramm von den Beatles und vom Premierminister. Ganz Belfast lag mir zu Füßen. Ich bewundere das Talent der heutigen Fahrer. Ich bin im MINI WRC mit Kris auf dem Prodrive-Testgelände gefahren - und es war einfach fantastisch."

Meeke und Sordo fiebern dem Beginn ihres Rallye-Programms 2011 bereits entgegen. "Für Dani und mich ist es toll, für MINI anzutreten und den legendären Geist wieder aufleben zu lassen. Alles läuft im Augenblick extrem gut. Die Gene unseres Autos sind sehr, sehr gut. In dieser frühen Phase ist jeder aufgeregt. Bisher sieht es so aus, als konnten alle Ziele erreicht werden, die sich das Team in der Entwicklungsphase gesetzt hatte", sagt Meeke.

Sordo freut sich ebenfalls auf die kommenden Aufgaben: "Ich habe bisher etwas weniger Zeit im Auto verbracht als Kris. Aber ich war sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter unterwegs. Der Wagen hat sich richtig gut angefühlt. In bestimmten Bereichen müssen wir uns noch verbessern, aber das ist bei einem neuen Auto völlig normal. Unser MINI mag ein Neuling im Rallyesport sein. Aber Prodrive verfügt über immense Erfahrung und hat eine Menge in diesem Sport erreicht. Kris und ich werden unser Bestes geben. Im Moment ist das Auto schon sehr gut, und es wird besser und besser."

Fotoquelle: MINI

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