Das Städtchen Guanajuato wurde in diesem Jahr im Renntempo durchfahren

Rallye 2011

— 16.03.2011

Mexiko: Guanajuato-Prüfung ein Erfolg

Patrick Suberville, Chef der Rallye Mexiko, zeigt sich mit dem Verlauf der diesjährigen Veranstaltung zufrieden - Stadtprüfung in Guanajuato wird erhalten bleiben

Die diesjährige Ausgabe der Rallye Mexiko markierte die erste Schotterrallye der noch jungen WRC-Saison 2011. Ihren Anfang fand die Veranstaltung allerdings nicht auf den langen Schotterpisten im mexikanischen Hügelland. Guanajuato fungierte erstmals nicht nur als Ort für den zeremoniellen Start der Rallye, stattdessen wurde in der malerischen Stadt auch gleich die erste Wertungsprüfung abgehalten.

Die erste Herausforderung wartete auf den verantwortlichen Chef der Rallye, Patrick Suberville allerdings bereits vorher. Vor dem Hintergrund er ersten Zeitenjagd mussten die WRC-Autos anders als in der Vergangenheit den Weg in die Stadt diesmal einzeln aufnehmen. "Die Fahrzeuge im Abstand von drei Minuten vom Servicepark zum Start der Rallye zu bekommen, war nicht einfach, da Guanajuato eine recht kleine Stadt ist und wir diesmal nicht im Konvoi fahren konnten", wird Suberville von 'WRC.com' zitiert. "Wir haben uns im Vorfeld reichlich Gedanken gemacht und ich war sehr froh, als ich das erste Fahrzeug exakt zur richtigen Zeit die Rampe hinauffahren sah."

Die einen Kilometer lange Stadtprüfung selbst fand nach Aussage Subervilles großen Anklang. Gleichzeitig sieht er für die Zukunft hier und da noch etwas Verbesserungsbedarf: "Es war das erste Mal, dass wir so etwas gemacht haben. Für die Beteiligten war es angesichts des knappen Zeitplans nicht immer einfach, rechtzeitig zu den Interviews zu erscheinen."

Wie der Boss zugibt, stand der Showeffekt bei der Maßnahme klar im Vordergrund. "Eine echte Wertungsprüfung ist es natürlich nicht. Uns war es wichtig, der Welt ein Bild von Guanajuato zu vermitteln", so Suberville. Mit Blick auf die Vielzahl der entstandenen Bilder der WRC-Fahrzeuge vor der historischen Kulisse mit ihren bunten Häusern, hohen Mauern und langen Tunneln ist dies sicherlich gelungen.

Eine von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Verlängerung der Spezialprüfung schwebt ihm indes nicht vor. Demnach hätten die Stadtväter am liebsten eine 2,5 Kilometer lange Variante mit einem weiteren Tunnel im Streckenverlauf gesehen. "Wir haben uns aus Sicherheitsgründen dagegen entschieden und werden aller Voraussicht nach auch dabei bleiben", bekräftigt Suberville seine Pläne, an der gegenwärtigen Länge der Prüfung festzuhalten.

Fotoquelle: Red Bull/GEPA

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