Sebastien Loeb dementiert, mit Volkswagen über 2012 zu sprechen

Rallye 2011

— 31.03.2011

Loeb dementiert Gespräche mit Volkswagen

Es wird viel darüber spekuliert, dass VW bei einem WRC-Einstieg Superstar Sebastien Loeb verpflichten könnte, doch der Franzose hat noch keine Zukunftspläne

Die offizielle Bestätigung steht zwar weiter aus, aber die Spatzen Pfeifen es von den Dächern, dass im Volkswagen-Vorstand die Entscheidung für die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) gefallen ist. Und kaum sickerte die Nachricht durch, gab es auch schon viele Spekulationen darum, wer für das Wolfsburger Werk an den Start gehen könnte. Dabei fiel auch ein äußerst prominenter Name: Sebastien Loeb.

Der siebenmalige Weltmeister schließt mit seinem Arbeitgeber Citroen seit Längerem nur noch Ein-Jahres-Verträge. Das bedeutet, dass er für die Saison 2012 - in der VW angeblich einsteigt - wieder verfügbar wäre. Und so rumort es in der Gerüchteküche, dass sich die Wolfsburger die Dienste des Rallye-Superstars sichern könnten. Es wird sogar schon von einem Jahresgehalt bis zu 15 Millionen Euro für die kommende Saison gesprochen. Doch Loeb selbst weist all diese Spekulationen zurück.

"Nein, ich habe nicht mit Volkswagen über das nächste Jahr gesprochen. Ich weiß noch nicht, ob ich nächstes Jahr überhaupt fahre", wird Loeb von 'Autosport' zitiert. Der Franzose will von Jahr zu Jahr entscheiden, ob er seine Karriere in der WRC fortsetzt oder nicht. Das ist auch der Grund, warum er sich immer nur noch auf eine Saison befristet an Citroen bindet. Und so steht regelmäßig auch sein Rücktritt vom aktiven Rallyesport im Raum. Loeb fährt seit 2001 für den Hersteller aus Versailles und holte mit Citroen bisher sieben Titel und 63 WRC-Siege.

Citroen-Teamchef Olivier Quesnel hofft, dass sich sein Superstar nach dem Auslaufen seines Vertrags nach dieser Saison entscheidet, seinem langjährigen Arbeitgeber noch ein weiteres Jahr treu zu bleiben. Aber Quesnel glaubt auch, dass Loeb noch nicht weiß, was er in der nächsten Saison machen wird.

"Es ist für ihn noch zu früh, das zu entscheiden", sagt Quesnel. "Er weiß natürlich, dass er bei Citroen bleiben kann. Vielleicht hört er auf, vielleicht wechselt er zu den Langstreckenrennen, und vielleicht geht er zu Volkswagen - aber ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Dazu kann ich nichts sagen, aber ich kann versichern, dass er es selbst noch nicht weiß. Doch er ist bei Citroen natürlich immer willkommen."

Fotoquelle: xpb.cc

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