Henning Solberg bestreitet in Jordanien seinen 100. WRC-Lauf

Rallye 2011

— 09.04.2011

Jordanien: 100. WRC-Lauf für Henning Solberg

Besonderes Jubiläum im Stobart-Team - Jordanien-Neuling Mads Östberg weiß nicht, was ihn erwartet, Henning Solberg und Matthew Wilson hoffen auf Erfolge

Das Stobart-Team will bei der Jordanien-Rallye nächste Woche seine Serie von Top-5-Platzierungen fortsetzen. In dieser Saison gelang der B-Mannschaft von Ford beim Auftakt in Schweden bereits ein Podiumsplatz, auch in Mexiko und Portugal reihte man sich unter den besten Fünf ein. So soll es nun beim vierten Lauf der WRC-Saison weitergehen.

Für Mads Östberg, der gleich bei seiner Stobart-Premiere in Schweden mit um den Sieg kämpfte, ist Jordanien allerdings völliges Neuland. Er ist noch nie bei dem Wüstenlauf am Toten Meer angetreten, der bisher zwei Mal im WRC-Kalender stand. Seine Teamkollegen Henning Solberg und Matthew Wilson dagegen waren beide Male dabei. Sie kennen die Tücken, die bei über 40 Grad Hitze und einigen Höhenunterschieden lauern.

Solberg feiert bei der Jordanien-Rallye ein Jubiläum: Der Norweger bestreitet dort seinen 100. WRC-Lauf. Er gab sein Debüt 1998 und fährt seit 2007 für Stobart. Dabei kam er bisher vier Mal auf das Podium. 2008 wurde er bei in Jordanien Vierter, 2010 belegte er mit seiner aktuellen Beifahrerin Ilka Minor den neunten Platz. Nun will er sein Jubiläum mit einem passenden Ergebnis gebührend feiern.

"Wir werden so hart kämpfen wie immer, und hoffentlich ist ein Top-5-Ergebnis realistisch", sagt Solberg, der seine Portugal-Enttäuschung abgehakt hat. "Ich wünsche mir wirklich eine Rallye ohne Probleme. Ich denke auch, dass wir das nach zwei schwierigen Läufen verdient haben. Ich freue mich sehr, mit Stobart in Jordanien meinen 100. WRC-Lauf zu bestreiten. Ich hatte in den vergangenen Jahren einige fantastische Momente. Vielleicht kann ich mein Jubiläum mit einem starken Ergebnis feiern. Ich werde jedenfalls mein Bestes dafür geben."

Sein 23-jähriger Landsmann Östberg dagegen hat noch keinerlei Ahnung, was er sich von Jordanien erwarten soll. "Jordanien ist eine neue Rallye für mich. Und da wir dort vorher nicht testen, wird es schwierig", sagt er. "Es wird ähnlich sein wie in Mexiko, weil alles neu ist. Also werden wir versuchen, eine gute Recce zu haben. Ich möchte einfach Prüfung für Prüfung angehen und sicherstellen, dass wir jede auch beenden. Wir müssen so viel wie möglich über diese Pisten lernen." Östberg hatte in den vergangenen Tagen zudem etwas Fieber, geht aber davon aus, rechtzeitig wieder ganz fit zu sein.

Auch Wilson fährt in Jordanien wieder unter dem Banner des Stobart-Teams - und hat sich einiges vorgenommen. "Jordanien war bisher immer eine meiner besten Rallyes. Dort war ich immer schon gut und ich hoffe, dass das in diesem Jahr nicht anders ist", sagt der Brite.

"Es ist definitiv eine der anspruchvollsten Rallyes im Kalender", so Wilson. "Manche Abschnitte sind sehr technisch und die Pisten sind sehr kurvenreich. Von daher kann es schwierig sein, einen guten Rhythmus zu finden. Eine weitere Schwierigkeit ist die Hitze. Im ersten Jahr hatten wir dort über 50 Grad im Cockpit, da ist es schwierig, konzentriert zu bleiben. Das ist wirklich eine Langstreckenrallye, bei der die Fitness eine große Rolle spielt."

Fotoquelle: Stobart

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