Sebastien Loeb rechnet bei der Rallye Jordanien mit hartnäckiger Konkurrenz

Rallye 2011

— 12.04.2011

Loeb: "Der Sieg wird heiß umkämpft sein"

Nach zwei Siegen in Folge will Citroen auch in Jordanien triumphieren - Auf den staubigen Wüstenpisten spielt die Startposition eine Rolle

Citroen hat mit Sebastien Loeb und Sebastien Ogier bei den ersten beiden Schotterläufen der Saison in Mexiko und Portugal gewonnen, damit ist das Ziel für die Rallye Jordanien klar: Hier soll der dritte Sieg in Folge eingefahren werden.

Loeb und sein Beifahrer Daniel Elena konnten im vergangenen Jahr am Toten Meer triumphieren. Das will der siebenmalige Weltmeister am kommenden Wochenende wiederholen. Doch er weiß, dass es kein Spaziergang über die rauen Schotterpisten wird.

"Der Titelkampf scheint in diesem Jahr sehr eng zu sein, aber das ist keine wirkliche Überraschung. Bei jeder Rallye gibt es mindestens fünf Siegeskandidaten, also wird auch die Jordanien-Rallye heiß umkämpft sein", sagt Loeb.

Wie bei den meisten Schotterrallyes wird seiner Meinung nach das Straßenkehren auch in Jordanien ein Faktor sein. "Je nach Abschnitt liegt eine mehr oder weniger dicke Schicht Staub auf den Pisten", weiß Loeb. "Die Beschaffenheit des Belags ändert sich, je mehr Autos darüber fahren. Je mehr die Prüfungen gekehrt worden sind, umso schneller werden sie. Bei diesen Bedingungen ist es besser, nicht als Erster auf die Piste zu gehen. Wir gehen am Donnerstag als Zweite raus. Das ist nicht die beste Startposition. Aber wir müssen versuchen, den Anschluss an die Spitze zu halten, wenn wir eine Chance auf den Sieg haben wollen."

Sein Teamkollege Ogier hat als Vierter der Fahrerwertung am Donnerstag Startplatz vier. "Damit haben wir einen leichten Vorteil, aber andere haben eine noch bessere Startposition", sagt der 28-Jährige. "Die Straßen sind recht schnell und haben einen sehr harten Belag. Sobald die Fahrlinie frei gekehrt ist, hat man hervorragenden Grip, fast wie auf Asphalt. Auf der anderen Seite ist es in dieser Wüste sehr schwierig, weil man kaum Anhaltspunkte hat. Von daher ist der Aufschrieb wichtiger als bei jeder anderen Rallye."

Ogiers Strategie lautet: "Wir müssen zum Spitzenfeld gehören, wenn wir am Ende in der Lage sein wollen, um den Sieg zu kämpfen. Das wird einmal mehr eine heiß umkämpfte Kiste, und es ist wichtig, viele Punkte für beide WM-Wertungen einzufahren."

Eine der Besonderheiten der Rallye Jordanien ist, dass der erste Tag nur über 70 gezeitete Kilometer geht. "Damit ist es für einen Fahrer, der als Fünfter oder Sechster startet, unmöglich, sich dank der gefegten Straßen einen großen Vorsprung herauszufahren", sagt Citroen-Teammanager Sven Smeets. "Normalerweise sollte das Klassement nach der ersten Etappe ähnlich sein wie die Startreihenfolge. Selbst wenn ein Fahrer am ersten Tag ein oder zwei Minuten verliert, hat er immer noch Chancen auf den Sieg."

"Der Freitag ist für den Ausgang der Rallye wichtig, aber nicht entscheidend, weil am Samstag noch viel gefahren wird", so Smeets. "Bei dieser Rallye gibt es auch einen neuen, härteren Michelin-Reifen. Wir haben seine Haltbarkeit noch nicht ganz evaluiert, und seine Beschaffenheit könnte einen Einfluss darauf haben, wie sehr die Fahrer je nach Pistenbedingungen pushen können."

Fotoquelle: xpb.cc

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