Petter Solberg will bei der Rallye Jordanien zum Höhenflug ansetzen

Rallye 2011

— 14.04.2011

Jordanien: Solberg fliegt beim Shakedown

Petter Solberg geht schon beim Shakedwn in Jordanien entschlossen zur Sache: Deutliche Bestzeit vor Sebastien Loeb und Jari-Matti Latvala

Petter Solberg hat seine Siegambitionen beim Shakedown in Jordanien untermauert. Bei den Probeläufen auf der 2,05 Kilometer langen Strecke nahe dem Servicepark am Toten Meer war der Norweger nicht zu packen. In 1:15,1 Minuten absolvierte Solberg den Abschnitt als schnellster WRC-Pilot. Auf Platz zwei folgte sein Citroen-Markenkollege Sebastien Loeb.

"Ich bin drei Runs gefahren und war ziemlich schnell", freut sich der Ex-Weltmeister nach der Bestzeit. "Michelin hat einen tollen neuen Reifen gebracht. Die werden bei dieser Rallye richtig gut sein." Die Franzosen besserten den Pneu für Schotterrallyes nach, weil es beim vergangenen Event in Portugal viele Schäden gab. Auch Solberg hatte einen Plattfuß zu verschmerzen gehabt.

"Mit meinem Auto bin ich richtig glücklich. Jetzt fehlt nur mal eine saubere Rallye ohne besondere Zwischenfälle", meint Solberg. Citroen-Kollege Loeb leistete sich am Donnerstag vier Zehntelsekunden Rückstand auf den Norweger. "Ich liege in der Gesamtwertung hinter Mikko Hirvonen und gehe nach ihm auf die Strecke. Es gibt nur eine Taktik: Vollgas", so die Kampfansage des Franzosen.

Hirvonen belegte beim Shakedown Rang vier (1:15.9 Minuten) hinter seinem Ford-Werksfahrerkollegen Jari-Matti Latvala (1:15.8). "Ich will siegen, aber dafür muss jedes noch so kleine Detail passen", sagt der Finne. "Im vergangenen Jahr lag ich lange Zeit vorne, aber dann war Sebastien in einigen Passagen dermaßen viel schneller, sodass ich nicht antworten konnte. Mit einem Top-3-Ergebnis kann ich auch leben."

Hinter Sebastien Ogier (5./1:15.9) und Ford-Pilot Matthew Wilson (6./1:16.8) zeigte Kimi Räikkönen beim Aufgalopp eine anständige Leistung. Der finnische Ex-Formel-1-Pilot verwies Henning Solberg auf den achten Rang. Der Bruder des Tagesschnellsten geht in Jordanien in seinen 100. Rallye-WM-Lauf. "Wahnsinn, wie schnell die Zeit an einem vorbeifliegt", sinniert der Jubilar, der sogar eine Gratulation vom norwegischen Premierminister Jens Stoltenberg erhielt.

Ergebnis Shakedown (Top 10):
01. Petter Solberg (Citroen) - 1.15,1 Minuten
02. Sebastien Loeb (Citroen) - 1.15,5
03. Jari-Matti Latvala (Ford) - 1.15,8
04. Mikko Hirvonen (Ford) - 1.15,9
05. Sebastien Ogier (Citroen) - 1.15,9
06. Matthew Wilson (Ford) - 1.16,8
07. Kimi Raikkonen (Citroen) - 1.16,8
08. Henning Solberg (Ford) - 1.16,9
09. Mads Östberg (Ford) - 1.17,8
10. Nasser Al-Attiyah (Ford) - 1.18,0

Fotoquelle: xpb.cc

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