Rallye 2011

Rallye 2011

— 09.05.2011

Villagra und Kuipers im Pech

Federico Villagra (Munich-Ford) und Dennis Kuipers (FERM-Ford) wurden bei der Rallye Italien nach guter Vorstellung um ein Top-Ergebnis gebracht

Munich-Pilot Federico Villagra und FERM-Pilot Dennis Kuipers waren mit dem Ausgang der Rallye Italien nicht ganz zufrieden. Platz 17 fr Villagra sowie Platz 25 fr Kuipers spiegelte in keinem der beiden Flle die an den Tag gelegte Geschwindigkeit der Ford-Piloten wieder.

Villagra war beim seinem 50. WRC-Start auf eine Top-10-Platzierung aus, musste aber bereits auf SS5 einen Rckschlag wegstecken, als er den Fiesta RS WRC gegen einen Brckenpfeiler setzte. Dabei wurde das rechte Hinterrad weggerissen, weshalb der Argentinier die Rallye erst am Samstag nach SupeRally-Regularien wieder aufnehmen konnte. Den Rckstand konnte Villagra im Verlauf der zweiten und dritten Etappe nicht mehr aufholen.

"Es sieht so aus, als htte ich auf Sardinien jedes Mal Probleme", analysiert Villagra. "Ich bin zufrieden, wenigstens ins Ziel gekommen zu sein und fr das Team ein paar Punkte geholt zu haben." Mit Blick auf sein anstehendes Heimspiel rechnet der Argentinier mit einer besseren Platzierung. "Ich konnte die Argentinien-Rallye in der Vergangenheit bereits als Vierter beenden. Mit der Erfahrung, die inzwischen mit dem Fiesta sammeln konnte und meiner Streckenkenntnis sollte eine Platzierung unter den besten Fnf mglich sein."

Unterdessen war Markenkollege Kuipers auf Sardinien ebenfalls vom Pech verfolgt. Der Niederlnder musste seinen Fiesta RS WRC auf SS16 mit Getriebeschaden abstellen. Mit seiner Leistung bei seinem Sardinien-Debt war Kuipers dennoch nicht unzufrieden. "Natrlich ist es enttuschend, die Rallye nicht beenden zu knnen. Mit meiner Performance bin ich allerdings recht glcklich", sagte der FERM-Pilot, der die Schlussprfung der ersten Etappe als Sechster beenden konnte.

"Wir lagen hier des fteren vor Fahrzeugen, die wir normalerweise jagen", merkt Kuipers an. "Ich denke, wir haben unser Potenzial bewiesen. Dass wir die Rallye aufgrund eines technischen Defekts nicht beenden konnten, ist bedauerlich. Es ndert aber nichts am positiven Eindruck, den ich aus Italien mitnehme."

Fotoquelle: xpb.cc

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