MINI-Pilot Kris Meeke fiebert der Asphalt-Premiere in Deutschland entgegen

Rallye 2011

— 07.06.2011

MINI arbeitet an Asphaltabstimmung

MINI hat einen erfolgreichen Test auf Asphalt absolviert - Bevor Meeke und Sordo in Deutschland antreten, nimmt das Team an der Richard Burns Memorial-Rallye teil

In dieser Saison fährt MINI nur eine beschränkte Auswahl an Rallyes. Das Auto soll für die kommende Saison wettbewerbsfähig gemacht werden. Auf Sardinien feierte der Bolide seine Premiere auf Schotter. Nun konzentriert sich das Team auf Asphalt. Bevor die Rallye Deutschland im August stattfindet, wird ein MINI bei der Richard Burns Memorial-Rallye teilnehmen, die fünf Tage davor stattfindet. Prodrive, das Einsatzteam von MINI, war stets eng mit dem verstorbenen Weltmeister verbunden.

Bei der Zweitagesveranstaltung wird an einem Tag Kris Meeke am Steuer sitzen, am anderen Dani Sordo. "So kurz vor Deutschland ist das eine gute Testmöglichkeit", wird der Brite von 'Autosport' zitiert. "Es gibt dort viele Straßenkreuzungen, die sehr ähnlich zu jenen in Deutschland sind. Alles was wir für die Richard Burns Foundation oder die Colin McRae Vision tun können, ist positiv."

Seit Sardinien war das Team nicht untätig. Es wurde ein Asphalttest in der Nähe von San Remo durchgeführt. "Wir sind zwei Tage auf verschiedenen Straßen gefahren. Es war gut. Es gab beim Belag von allem etwas", schildert Meeke. "Es gab glatten und rauen Asphalt, weite und schnelle Kurven, aber auch einige Haarnadeln. Das Team hat sich auf die Asphaltabstimmung konzentriert, denn unsere erste Rallye war auf Schotter in Sardinien."

"Unsere nächsten drei Rallyes finden auf Asphalt statt, weshalb wir daran gearbeitet haben. Wir haben mit dem Auto nur in diese Richtung gearbeitet. Wir sind mit der Konfiguration gefahren, die wir für Deutschland annehmen. Wir sind bereit für den Test in Deutschland. Wir können uns dann komplett auf die Abstimmung konzentrieren. Wir sind auf sehr rauen Straßen gefahren und haben viel über das Auto gelernt. Die Jungs können also zurück in die Fabrik gehen, die Daten analysieren und die optimale Einstellungen für die Fahrwerkshöhe, die Stoßdämpfer und so weiter finden."

"Der Test war sehr positiv. Das Chassis fühlt sich sehr, sehr gut an. Das Auto war stark, aber ich würde das selbe wie vor Sardinien sagen - wir müssen abwarten. Auf Asphalt kann sich das Auto nicht verstecken, auch wenn es das gar nicht muss. Wir wissen nicht, wie wir im Vergleich mit der Konkurrenz dastehen", ist Meeke vorsichtig. "Wir wissen, wie gut wir bei Tests sind, aber wie wir uns über drei Tage Vollgas von A nach B schlagen, müssen wir abwarten."

In Deutschland wartet auch die berühmte Panzerplatte. Sie ist eine der längsten und härtesten Prüfungen im Kalender. "Es wird eine harte Rallye, aber so war auch schon Sardinien. Es gibt viele Abzweigungen in Deutschland, wo man stoppt und gleich wieder durchstartet. Man braucht dort einen sehr starken Motor. Wenn man beim Triebwerk Defizite hat, findet man das sofort heraus. Aber trotzdem gibt es keinen Fahrer, der sich bei der Nachbesprechung nicht mehr Kraft wünscht."

Fotoquelle: xpb.cc

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