Weltmeister Sebastien Loeb gab am Donnerstag das Tempo vor

Rallye 2011

— 16.06.2011

Akropolis: Loeb im Shakedown der Schnellste

Weltmeister Sebastien Loeb markiert im Shakedown für die Akropolis-Rallye die Bestzeit vor Petter Solberg - Kimi Räikkönen auf Platz sechs

Citroen-Pilot Sebastien Loeb setzte im Shakedown zum siebten von 13 WRC-Läufen des Jahres in Griechenland die Bestzeit. Der amtierende Weltmeister beendete den 6 Kilometer langen Aufgalopp vor der 18 Sonderprüfungen umfassenden Rallye Akropolis in seinem Citroen DS3 WRC mit 0,7 Sekunden Vorsprung auf Markenkollege Petter Solberg.

Loeb, der die WM-Wertung nach sechs Rallyes mit 13 Punkte Vorsprung auf Ford-Pilot Mikko Hirvonen anführt, sagte nach seiner Bestzeit gegenüber 'WRC.com': "Wie bei jeder Rallye versuche ich auch hier um den Sieg zu fahren. Wichtiger ist jedoch, Punkte zu sammeln. In meiner aktuellen Position kommt es für mich vor allem darauf an, nicht zu viele Zähler zu verlieren."

Angesichts der hohen Belastungen für Reifen und Fahrwerk auf den griechischen Schotterpisten, rechnet der Franzose mit "der wahrscheinlich härtesten Rallye des gesamten Jahres." Citroen-Privatier Solberg erzielte seine beste Zeit, die unter dem Strich für Platz zwei reichen sollte, erst nach dem Wechsel der Dämpfer an seinem DS3 WRC.

Der WM-Zweite Hirvonen beendete den Shakedown mit 1,3 Sekunden Rückstand auf Loeb als Dritter vor Sebastien Ogier (4.; +2,3 Sekunden) im zweiten Werks-Citroen. Stobart-Pilot Henning Solberg klassierte sich im Ford Fiesta RS WRC auf Platz fünf (+2,5). Der Norweger hatte den vorangegangenen Lauf in Argentinien noch auslassen müssen.

Räikkönen beginnt Comeback als Sechster

Kimi Räikkönen gibt bei der Akropolis-Rallye ebenso sein Comeback in der WRC-Szene. Der Finne saß letztmalig im April in Jordanien am Steuer seines Citroen DS3 WRC und verbrachte die Zwischenzeit unter anderem mit zwei Einsätzen in der US-amerikanischen NASCAR-Szene.

Den Shakedown zum siebten WRC-Lauf des Jahres beendete Räikkönen mit 3,1 Sekunden Rückstand auf Loeb als Sechster und war anschließend zufrieden. "Wir sind hier, um das Setup des Fahrzeugs zu testen. Das haben wir ohne Probleme erledigt. Alles ist in Ordnung", so der Finne.

Derweil erlebte MINI-Pilot Armindo Araujo keinen guten Start in Griechenland. Der Portugiese musste den von Motorsport Italia eingesetzten John Cooper Works S2000 mit gebrochener Vorderradaufhängung auf der Prüfung abstellen.

Ergebnis Shakedown (Top-10):
01. Sebastien Loeb (Citroen) - 2.15,5 Minuten
02. Petter Solberg (Citroen) - 2.16,2
03. Mikko Hirvonen (Ford) - 2.16,8
04. Sebastien Ogier (Citroen) - 2.17,8
05. Henning Solberg (Ford) - 2.18,0
06. Kimi Räikkönen (Citroen) - 2.18,6
07. Ewgeni Nowikow (Ford) - 2.18,6
08. Jari-Matti Latvala (Ford) - 2.19,0
09. Federico Villagra (Ford) - 2.19,1
10. Mads Östberg (Ford) - 2.19,2

Fotoquelle: xpb.cc

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