Sebastien Loeb geht als Führender in die dritte Etappe in Griechenland

Rallye 2011

— 18.06.2011

SS13: Loeb holt sich die Führung bei Nacht

Jari-Matti Latvala gewinnt die Nachtprüfung Nea Politia - Sebastien Loeb übernimmt die Führung - Sebastien Ogier hat als Zweiter alle Trümpfe in der Hand

Weltmeister Sebastien Loeb geht nach der Schlussprüfung des Samstags als Führender in die dritte und letzte Etappe der Rallye Griechenland. Auf der 17,7 Kilometer langen Prüfung Nea Politia ließ sich Loebs Teamkollege Sebastien Ogier einmal mehr aus taktischen Gründen zurückfallen und wandelte so seinen 15-Sekunden-Vorsprung freiwillig in einen Zwei-Sekunden-Rückstand um.

Ogier hält damit vor der Schlussetappe alle Trümpfe in der Hand, während Loeb als Führender nach Tag zwei am Sonntag den Straßenfeger spielen muss. Derweil bestätigten sich die Hoffnungen von Petter Solberg auf der Prüfung, deren erste vier Kilometer am Sonntag auch als Untergrund für die abschließende Power Stage dienen werden, nicht.

Der Norweger hatte damit spekuliert, dass der Nachteil, als Erster auf die Piste gehen zu müssen, bei Dunkelheit geringer sein würde, da der Staub den nachfolgenden Piloten mehr noch als am Tag die Sicht nehmen könnte. Loeb, der unmittelbar hinter Solberg in die Prüfung ging, ließ sich davon nicht beeindrucken und nahm dem Citroen-Privatier 13,4 Sekunden ab. Die Tatsache, dass der Belag nach sieben Kilometern von Schotter in Asphalt überging, sollte sich für Loeb und alle nachfolgenden Piloten als Vorteil erweisen.

Latvala mit Bestzeit bei Nacht

Ford-Pilot Jari-Matti Latvala durchfuhr die Prüfung 5,3 Sekunden schneller als Loeb und verbuchte damit eine weitere Bestzeit. "Wir sollten immer bei Nacht fahren. Ich wäre sofort bereit", freute sich der Finne. Teamkollege Hirvonen belegte Platz drei und hat als Vierter der Gesamtwertung mit 22,4 Sekunden Rückstand nach wie vor Chancen auf den Sieg. "Wir liegen in einer guten Position, um die Jungs vor uns morgen noch ärgern zu können", gibt sich der Finne optimistisch.

Matthew Wilson hatte bei Dunkelheit seine ganz eigenen Probleme. Im Stobart-Fiesta spielte der Lichtschalter verrückt, weshalb der Brite noch weniger sehen konnte, als ohnehin schon. Dennoch beendete er die Prüfung auf Platz acht. In der Gesamtwertung liegt Wilson vor der Schlussetappe hinter Teamkollege Henning Solberg auf Rang sechs.

Kimi Räikkönen schloss die Schlussprüfung des Samstags als Neunter ab und hält in der Gesamtwertung weiterhin Position sieben. "Im Staub habe ich viel Zeit verloren. Die meiste Zeit konnte ich überhaupt nichts sehen", beklagte sich der Finne, der den Tag in der Gesamtheit dennoch "besser als gestern" einstuft.

Gesamtwertung nach 13 von 18 Prüfungen (Top 10):
01. Sebastien Loeb (Citroen) - 3:20.27,6 Stunden
02. Sebastien Ogier (Citroen) + 2,2 Sekunden
03. Petter Solberg (Citroen) + 20,9
04. Mikko Hirvonen (Ford) + 22,4
05. Henning Solberg (Ford) + 3.58,9 Minuten
06. Matthew Wilson (Ford) + 5.30,2
07. Kimi Räikkönen (Citroen) + 6.55,4
08. Juho Hänninen (Skoda) + 8.55,0
09. Dennis Kuipers (Ford) + 12.25,7
10. Bernardo Sousa (Ford) + 12.55,3

Fotoquelle: xpb.cc

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