Citroen-Pilot Sebastien Ogier holte in Griechenland seinen dritten Saisonsieg

Rallye 2011

— 19.06.2011

Ogier setzt sich durch: Sieg in Griechenland

Citroen-Pilot Sebastien Ogier holt seinen dritten Saisonsieg - Teamkollege Sebastien Loeb mit 100. WRC-Podium - Kimi Räikkönen auf Platz sieben

Sebastien Ogier hat den siebten Saisonlauf der Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen. Bei der Rallye Akropolis in Griechenland holte sich der Franzose den dritten Sieg in dieser Saison. Ogier ging mit einem Vorsprung von 10,5 Sekunden in die vier Kilometer lange Power Stage und konnte diesen dank einer identischen Zeit wie Loeb bis ins Ziel verteidigen. "Am Freitag war es schwierig für mich. Danach konnte ich einen guten Rhythmus finden und voll attackieren", sagte Ogier, der das Ergebnis als "perfekt" bezeichnete.

Für den siebenfachen Weltmeister Loeb bedeutete Platz zwei das 100. WRC-Podium seiner Karriere. Der Franzose führt nach sieben von 13 Läufen die Gesamtwertung weiterhin vor Mikko Hirvonen an. "Es war ein toller Kampf. Mehr hätte ich nicht herausholen können", so Loeb. "Meiner Meinung nach waren wir die Schnellsten, aber die Voraussetzungen waren aufgrund der Tatsache, dass ich am letzten Tag als Erster auf die Strecke gehen musste, nicht identisch."

Ford-Piloten mit zwei Bestzeiten am Nachmittag

Ford-Pilot Hirvonen holte sich auf der dritten Prüfung der dritten Etappe (SS16) die Bestzeit, nachdem Teamkollege Jari-Matti Latvala auf den beiden vorangegangenen Abschnitten der Schnellste war. Latvala beendete SS16 als Dritter hinter Ogier, während Loeb als Straßenfeger 6,2 Sekunden auf seinen Teamkollegen verlor und nur als Sechster einlief. "Schneller ging es nicht. Ich bin absolut Vollgas gefahren", sagte der Weltmeister.

Auf der vorleztten Prüfung (SS17) holte Latvala eine weitere Bestzeit für Ford. Hirvonen schob sich mit Platz zwei in der Gesamtwertung bis auf 2,6 Sekunden an den Zweitplatzierten Loeb heran, während Petter Solberg im Citroen DS3 WRC seines eigenen Teams weiter an Boden verlor und den Kampf um eine Podestplatzierung aufgeben musste.

Hirvonen schloss die Rallye nach Platz drei auf der Power Stage auch im Gesamtklassement als Dritter (1+3,5 Sekunden) ab. Solberg landete mit 25 Sekunden Rückstand auf Hirvonen auf Platz vier, nachdem er am Freitag reihenweise Bestzeiten gesetzt hatte, durch die schlechtere Startposition am Samstag aber sukzessive zurückfiel. "Ich konnte nicht mehr tun, als das, was ich hier gezeigt habe. Ein Privatteam bleibt eben ein Privatteam", kommentierte der Ex-Weltmeister des Jahres 2003.

Die Stobart-Piloten Henning Solberg und Matthew Wilson hielten Platz fünf und sechs bis ins Ziel der Rallye und sorgten für eine gute Punkteausbeute für das Team. Wilson hatte auf der Schlussprüfung mit Motorproblemen zu kämpfen, wäre aber auch ohne diese nicht mehr an seinen Teamkollegen herangekommen.

Räikkönen bei Griechenland-Debüt Siebter

Kimi Räikkönen landete bei seiner Griechenland-Premiere direkt dahinter auf Platz sieben und war damit nicht unzufrieden. "Ich habe mir die Bedingungen hier im Vorfeld schwieriger vorgestellt. Speziell die Prüfungen am Samstag haben sehr viel Spaß gemacht", sagte der Finne, für den die Rallye am Freitag mit Aufhängungsproblemen und einem Reifenschaden wenig verheißungsvoll begonnen hatte.

Latvala hatte auf der Power Stage mit einem angebrochenen Überrollkäfig zu kämpfen und konnte nach zuvor sieben Bestzeiten eine weitere nicht realisieren. "Auf der vorletzten Prüfung ist der Überrollkäfig nach einem harten Schlag gebrochen. Das hat mich beim Fahren doch ziemlich abgelenkt", gab der Finne, der die Rallye als Neunter beendete, im Ziel zu Protokoll.

Juho Hänninen ließ sich im Skoda Fabia S2000 den Sieg in der SWRC-Wertung am Schlusstag nicht mehr nehmen. Der Finne beendete die Rallye auf Platz acht noch vor Ford-Werkspilot Latvala. "Das war eine sehr harte Rallye. Unser Auto lief die komplette Zeit problemlos", freute sich Hänninen im Ziel, dessen Sieg nach dem Crash von Ott Tanak am Samstag nie mehr in Gefahr geriet.

Bernardo Sousa kam im Ford Fiesta S2000 als Zweiter der SWRC-Piloten ins Ziel. Markenkollege Frigyes Turan komplettierte das Podium. Hermann Gassner jun. beendete die Rallye im Skoda Fabia S2000 auf Platz vier der SWRC-Wertung.

Fotoquelle: xpb.cc

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