Malcolm Wilson und Mikko Hirvonen werden aktuell von Citroen dominiert

Rallye 2011

— 23.06.2011

Interne und externe Duelle bei Ford und Citroen

Nach dem Sieg von Sebastien Ogier gab es bei Citroen Ärger, doch auch bei Ford sind sich die Fahrer nicht komplett einig

Der interne Kampf bei Citroen zwischen den beiden Franzosen Sebastien Ogier und Sebastien Loeb hat sich durch den Sieg der vermeintlichen "Nummer zwei" einen weiteren Anstoß bekommen. Loeb beschwerte sich öffentlich über die Entscheidung von Citroen, Ogier hinter ihm starten zu lassen.

Das Szenario erinnert an jenes vor elf Jahren als Carlos Sainz und Colin McRae bei der Akropolis-Rallye den Sieg unter sich ausmachten. Nachdem der Spanier 48 Sekunden Rückstand hatte, wandelte sich das Bild in einen einminütigen Vorsprung, bevor der Schotte in der letzten Prüfung vorbeizog.

Damals war Malcolm Wilson der leidtragende Teamchef. Mittlerweile fühlt sich der Brite aber gewappnet für solch ein Problem: "Ich bin nun älter und weiser als damals und würde die Situation anders handhaben. Ich weiß, dass ich die Sache jetzt im Griff hätte", erklärt er gegenüber 'Autosport'.

"Ich weiß was Citroen da gerade durchmacht. Es ist sehr schwierig und heikel zu bewältigen. Aber ich wäre jetzt sehr gerne wieder in der Position und würde es genießen. Für mich ist so etwas immer ein angenehmes Problem", berichtet Wilson.

Bei Ford verpasste man den Sieg. Mikko Hirvonen wurde in Griechenland hinter den beiden DS3 Dritter. Doch wieder schien Jari-Matti Latvala der schnellere Pilot bei Ford zu sein. Doch ein kaputtes Differenzial verhinderte mehr als Platz neun. Der Finne äußert sich sehr kritisch zum Tempo seines Teamkollegen: "Es gibt keinen Zweifel, dass Mikko sehr konstant ist. Aber manchmal bräuchte er das Temperament, das er in den "Power Stages" hat, für den Kampf in der Rallye."

"Ab und zu fehlt ihm im Kampf der letzte Mut. Wenn ich an 2009 zurückdenke, dann hatte er den zu dieser Zeit", bemerkt Latvala und übt damit ebenfalls vor aller Öffentlichkeit Kritik. Damit herrscht sicher nicht nur bei Citroen gereizte Stimmung.

Fotoquelle: Ford

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