Der Finne Kimi Räikkönen hat in der Rallye-WM seinen Spaß

Rallye 2011

— 27.06.2011

Räikkönen: "Fokus liegt auf dem Rallye-Sport"

Citroen-Pilot Kimi Räikkönen lernt in der Rallye-WM ständig dazu und hat Spaß an dem Sport - Trotzdem wird er weitere Abstecher in die USA machen

Nach seiner erfolgreichen Formel-1-Karriere hat sich Kimi Räikkönen dem Rallye-Sport gewidmet. Konstant lernt der Finne dazu und reduziert die Fehlerrate. Nach den ersten sieben Veranstaltungen in dieser Saison liegt der "Iceman" auf dem achten WM-Platz, obwohl er in Argentinien und auf Sardinien nicht dabei war. In dieser Pause hat der Finne Nascar-Luft geschnuppert. Das Hauptaugenmerk liegt aber dennoch auf der Rallye und seinem eigenen Team ICE1.

Wie schwierig war es, nach der langen Pause wieder in den Citoen DS3 WRC zu klettern? "Es war nicht so leicht, denn ich verfüge immer noch über wenig Erfahrung. Das letzte Auto das ich davor gefahren bin, war ein Nascar-Truck. Das war komplett anders", wird Räikkönen von 'WRC.com' zitiert. "Nascar hat Spaß gedacht. Es verlangt einen komplett anderen Fahrstil, aber es ist ganz gut gelaufen. Ich werde in diesem Jahr noch einige Rennen dort bestreiten."

"Auf dem Rallyesport liegt aber mein Hauptfokus. Es gefällt mir und ich finde, dass ich Fortschritte mache. Wir müssen jetzt das Optimum aus der restlichen Saison herausholen." Mit seinem Co-Piloten Kaij Lindström arbeitet sich Räikkönen in die Feinheiten des Rallye-Sports ein. "Um Erfolge zu feiern, muss man über Erfahrung verfügen. Man kann den Lernprozess nicht überspringen."

"Dein Aufschrieb muss auch komplett richtig sein. Es ist ähnlich wie in der Formel 1. Der letzte Schritt macht den Unterschied aus. Aber genau das ist am schwierigsten zu finden." An die Königsklasse denkt Räikkönen nicht oft zurück. "Mir gefällt Spa, es ist eine tolle Strecke. Mein bestes Rennen war Brasilien 2007, wo ich die WM gewonnen habe. Es war ein verrücktes Rennen und ich bin ständig mit Vollgas gefahren."

Als Weltmeister ist Räikkönen ein Vorbild für viele Fans rund um den Globus geworden. "Ich habe eigentlich keine Helden. Wenn ich auf die Geschichte blicke, dann gefiel mir immer der Charakter von James Hunt. Im Rallye-Sport war das Tommi Mäkinen. Er ist ein guter Typ." An freien Wochenenden zieht sich der der "Iceman" zurück. "Ich verbringe mit meinen Freunden Zeit auf meinem Boot. Das Boot ist perfekt, denn dort stört dich niemand."

Fotoquelle: GEPA

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