Seine Heimat Südafrika könnte Gastgeber für die WRC werden

Rallye 2011

— 01.07.2011

Südafrika: Organisatoren wollen die Weichen stellen

Südafrika hat gute Chancen auf einen Platz im WRC-Kalender, und die Organisatoren der Sasol-Rallye sehen wichtige Voraussetzungen bereits erfüllt

Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) könnte auf den schwarzen Kontinent zurückkehren. Diese Hoffnung hegen die Fans spätestens seit zwei Wochen, als Promotor Simon Long und WRC-Manager Paul Turner angedeutet haben, dass ein WM-Lauf zum Beispiel in Südafrika durchaus denkbar wäre. Im Gespräch sind zwei Routen, entweder am Kap oder in Mphumalanga, wo die renommierte Sasol-Rallye ausgetragen wird.

Die Organisatoren in Südafrika jedenfalls sind gern bereit, die Weichen in Richtung WRC zu stellen. Und sie sehen wichtige Voraussetzungen für einen WM-Lauf bereits jetzt gegeben. Die Sasol-Rallye in der Nähe des Krüger-Nationalparks wird in diesem Jahr zum 20. Mal ausgetragen. Und Veranstalter Willie du Plessis zeigt großes Interesse an eine Aufnahme in den WRC-Kalender.

"Ich denke, es ist kein Geheimnis, dass wir liebend gern einen WRC-Lauf durchführen würden", wird du Plessis von 'Motors.tv' zitiert. "Wir haben in den vergangenen 20 Jahren sehr hart daran gearbeitet, den Standard unserer Veranstaltung jedes Jahr noch weiter zu steigern. Mit einem Sponsor wie Sasol war vieles möglich, vor allem in den Bereichen Sicherheit und Umweltschutz."

"Großartige Unterstützung der Landbesitzer und der lokalen Behörden tragen zusätzlich zu einer positiven Stimmung rund um die Veranstaltung bei", so du Plessis weiter. "Es versteht sich von selbst: Wenn wir von allen Seiten die Unterstützung bekommen, von der Regierung, dem Verband und der Rallye-Kommission, und wenn die Finanzierung gesichert ist, dann sind wir bereit, es zu machen."

Francois Pretorius, der Geschäftsführer des Südafrikanischen Motorsportverbandes MSA betont jedoch, dass für die Bewerbung um einen WRC-Lauf die Unterstützung der Regierung unerlässlich ist: "Die Sasol-Rallye und die Safari-Rallye in Kenia haben beide gute Chancen auf einen WM-Lauf. Wir würden natürlich gern sehen, dass eine WRC-Veranstaltung auf südafrikanischem Boden ausgetragen wird. Aber für solche Veranstaltungen sind langfristige Finanzierungen und sicherlich auch die Beteiligung der Regierung nötig."

Fotoquelle: xpb.cc

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