Fällt die Deutschland-Rallye rund um Trier dem Rotstift der FIA zum Opfer?

Rallye 2011

— 16.07.2011

Bald weniger Rallyes in Europa?

Im Zuge der geplanten Ausweitung der WRC-Aktivitäten in Übersee könnten künftig einige der europäischen Rallyes durch den Rost fallen

FIA-Präsident Jean Todt hatte es bereits angedeutet. Der Franzose macht keinen Hehl daraus, dass er die Veranstaltungen der Rallye-Weltmeisterschaft künftig verstärkt in Übersee platziert sehen möchte, um sicherzustellen, dass jeder Kontinent in den Genuss eines WRC-Laufs kommt. Unter anderem dürfen sich Brasilien, China, Indien, Russland sowie Südafrika diesbezüglich Hoffnungen machen.

Ex-Rallye-Pilotin Michele Mouton, die inzwischen die Belange der WRC managt, bläst nun ins gleiche Horn. Speziell europäische WM-Rallyes, die eine unmittelbare geographische Nähe aufweisen, seien demnach gefährdet. Dazu gehört auch die Deutschland-Rallye, die in weniger als 200 Kilometer Entfernung von der Route der Frankreich-Rallye ausgetragen wird.

"Einerseits stellt Deutschland einen wichtigen Markt für uns in Europa dar. Andererseits muss man sich die Frage stellen, warum wir zwei WM-Läufe in nur 150 Kilometer Entfernung voneinander brauchen", gibt Mouton ihre Gedanken gegenüber 'Autosport' preis und fügt an: "Früher oder später könnte entweder Frankreich oder Deutschland den jeweiligen WM-Lauf verlieren."

Den Rallyes in Spanien und Portugal droht laut Mouton ein ähnliches Schicksal, da die Anzahl der WRC-Läufe in einer Saison auch nach einer Ausweitung des Einzugsgebiets auf den Übersee-Raum nicht aufgestockt werden soll.

Fotoquelle: Ford

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